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mitWIRken Frankfurt

Neues vom Projektstandort


Filmprojekt bei der Visionale 2026 ausgezeichnet

Große Freude beim Projekt mitWIRken unter der Trägerschaft des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt und Offenbach: Der Kurzfilm „Chaos – Vertrau mir!“ wurde bei der Visionale 2026 ausgezeichnet. Das Filmprojekt belegte den 2. Platz beim hessischen JugendMedienFestival.

Der Film entstand 2025 und 2026 gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen am Frankfurter Berg. Er erzählt von ihrem Schulalltag, der manchmal laut, chaotisch und konfliktreich ist, aber auch von Zusammenhalt, Vertrauen und Freundschaft geprägt wird. Mitgewirkt haben Benjamin, Ellaha, Milica, Narges, Kosar, Shakila, Sidar, Osman, Lars und Jawad.

Koordiniert wurde das Projekt von Rebekka Waitz, Sozialraumkoordinatorin im Projekt „MitWIRken“ in der Übergangsunterkunft Sportfeld Edwards. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen begleitete sie die Entwicklung des Films von der Idee bis zur fertigen Produktion.

Am Festivaltag im Gallus Theater verfolgten die Beteiligten gemeinsam mit Publikum und Jury die Vorführungen der 28 ausgewählten Filme. Nach der anschließenden Juryberatung wurde am Abend die Auszeichnung bekannt gegeben. Die Freude über den zweiten Platz war groß. Gemeinsam wurde gefeiert und ein Erinnerungsfoto gemacht.

Die Visionale zählt zu den wichtigsten hessischen Festivals für junge Medienprojekte. Jedes Jahr werden dort kreative Film-, Audio- und Medienarbeiten von Kindern und Jugendlichen vorgestellt und ausgezeichnet. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden auch auf dem Instagram-Kanal der Visionale veröffentlicht: Visionale auf Instagram


Herzlich willkommen bei „mitWIRken“!

Frankfurt ist einer von 16 Standorten im Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), an denen das Projekt „mitWIRken – Integration und Teilhabe im Sozialraum“ umgesetzt wird.

Standort Frankfurt
Am Frankfurter Standort ist die Sozialraumkoordinatorin Rebekka Waitz unmittelbar an eine Übergangsunterkunft für Geflüchtete angebunden. Diese besondere Anbindung ermöglicht einen direkten Zugang zu den Bewohner:innen und ihren unterschiedlichen Lebenssituationen, Interessen und Anliegen.

Worum geht es bei mitWIRken?
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten und stärker am gesellschaftlichen Leben im Stadtteil teilnehmen können. Dafür werden vorhandene Ressourcen im Sozialraum sichtbar gemacht, Kontakte aufgebaut und Menschen miteinander vernetzt. Gemeinsam mit Bewohner:innen, Einrichtungen, Initiativen und weiteren Akteur:innen werden Ideen entwickelt und Möglichkeiten für Begegnung, Austausch und Beteiligung geschaffen.

Was ist am Frankfurter Standort besonders?
Durch die direkte Anbindung an die Unterkunft entsteht die sozialräumliche Arbeit aus dem Alltag der Bewohner:innen heraus. Anliegen und Ideen können unmittelbar aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt werden. Gleichzeitig wird der Blick über die Unterkunft hinaus in den umliegenden Sozialraum gerichtet.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist es daher, Verbindungen zwischen den Bewohner:innen der Unterkunft und den Menschen, Einrichtungen und Angeboten im Stadtteil herzustellen. So können aus ersten Kontakten langfristige Kooperationen und neue Möglichkeiten der Teilhabe entstehen.

Kontakt

Rebekka Waitz ist als Sozialraumkoordinatorin am Standort Frankfurt tätig und begleitet die Entwicklung dieser Prozesse vor Ort.

rebekka.waitz(at)diakonie-frankfurt-offenbach.de

Träger des Projekts in Frankfurt ist die Diakonie Frankfurt und Offenbach – Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach.