Gemeinsames Europäisches Asylsystem (GEAS)
Am Mittwoch, den 10.06.2026
Von 10:00 bis 15:00 Uhr
Wo: IG Metall, Wilhelm-Leuschner-Str. 79, 60329 Frankfurt am Main
Referent: Prof. Dr. Dr. Maximilian Pichl
Seit Oktober 2025 hat er die Professur für Recht der Sozialen Arbeit: Demokratie, Partizipation, Rechtsstaatlichkeit an der Frankfurt University of Applied Sciences inne. 2023 und 2024 wurde mehrfach seine Expertise zur Asylpolitik und der geplanten GEAS-Reform gesucht, und er trat als Experte in Nachrichtensendungen auf. Für seine Dissertationen wurden ihm der Antonio-Gramsci-Dissertationspreis für kritische Forschung in der Migrationsgesellschaft sowie der Walter-Kolb-Preis und der Werner-Pünder-Preis verliehen.
Zum Inhalt
Die Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) umfasst mehrere zentrale Rechtsakte. Wesentlich ist dabei, dass viele bislang im Ermessen der Mitgliedstaaten stehende Regelungen verbindlich ausgestaltet werden. Dies geschieht durch eine Umwandlung von Richtlinien in Verordnungen, sodass diese direkt gelten, ohne dass sie erst in nationales Recht umgesetzt werden müssen.
Die Fortbildung gibt einen Überblick über ausgewählte Aspekte, die mit GEAS einhergehen und ordnet diese kritisch ein. Die europäischen Rechtsakte, die das reformierte europäische Asylsystem bilden, sind ab dem 12. Juni 2026 anwendbar. Ebenso ist vorgesehen, dass die Anpassungsgesetze in Deutschland zu diesem Datum in Kraft treten sollen.
Ablauf
9:30 Uhr Anmeldung & Ankommen
10:00 Uhr Gesamtüberblick über die GEAS-Reform
Das neue Screening-Verfahren, mit besonderem Fokus auf die Gruppe der unbegleiteten Minderjährigen
12:30 Uhr Mittagessen
13:15 Uhr Grenzverfahren und Haft
Das alte/neue Dublin-Verfahren
Zugang zu Bildung, Gesundheit und Sozialleistungen
15:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Zur Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 26.05.2026 - 12:00 Uhr nur online an unter: https://forms.office.com/e/bWTneq2jNt
Und achten Sie bitte darauf, dass Sie Ihre Kontaktdaten (E-Mail-Adresse) korrekt eingeben!
Kosten: € 20,– für Ehrenamtliche, € 70,– für Hauptamtliche
inkl. vegetarischer Verpflegung
Der Tagungsbeitrag ist zu Beginn der Veranstaltung bar zu bezahlen. Quittung und Teilnahmebescheinigung werden vor Ort ausgestellt.
Teilnehmendenzahl: max. 60 Teilnehmer*innen
Falls die Zahl der Teilnehmenden schon vor dem Anmeldeschluss überschritten ist, müssen Sie mit einer Absage rechnen. Bei großer Nachfrage gibt es eine Warteliste.
Bei Verhinderung bitten wir um möglichst frühzeitige Benachrichtigung der Diakonie Hessen (Andrea Damm, E-Mail: andrea.damm(at)diakonie-hessen.de oder Tel.: 069 79 47-6227).
Bei unentschuldigtem Fernbleiben stellen wir 50% des Teilnahmebeitrages in Rechnung.
Bitte warten Sie die Anmeldefrist ab und sehen Sie vorher von Anrufen ab. Sie erhalten am Montag, 01.06.2026 eine Anmeldebestätigung.
Für sonstige Rückfragen zur Präsenz-Fortbildung, wenden Sie sich bitte an Frau Damm unter der Tel. Nr. 069 7947-6227 oder per E-Mail an andrea.damm(at)diakonie-hessen.de.
Die Veranstalter der Fortbildungsreihe „Qualifizierter mit Flüchtlingen arbeiten“ sind:
Amnesty International, Caritasverband für die Diözese Limburg e.V., Diakonie Hessen e.V., DRK Landesverband Hessen e.V., Hessischer Flüchtlingsrat, Paritätischer Wohlfahrtsverband Hessen, Refugee Law Clinic an der Universität Gießen.
Diese Fortbildung findet in Kooperation mit der IG Metall Beratungsstelle für Geflüchtete, Der Laden, statt.