30 Jahre Arbeit für Gleichberechtigung und Solidarität

veröffentlicht 04.11.2026, Menschen wie wir

Der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz feiert am 4. November 2026 seinen 30. Geburtstag. Zu diesem Anlass sind in Mainz rund 80 Vertreter*innen landesweiter und regionaler zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen aus Rheinland-Pfalz zusammengekommen. Sie alle eint der Einsatz und das Engagement für ein gleichberechtigtes und solidarisches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationsbiografie in Rheinland-Pfalz.

Im Rahmen der Veranstaltung kommen wichtige Wegbegleiter*innen des Initiativausschusses zu Wort, um auf das Erreichte zurückzublicken, einen Blick auf die Herausforderungen zu werfen, denen sich eine menschenrechtsorientierte Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik derzeit gegenübersieht und darüber zu diskutieren, welche Beiträge der Initiativausschuss in Rheinland-Pfalz künftig leisten sollte, um der Ziel der Gleichberechtigung und Solidarität (wieder oder weiter) näherzukommen. 

Gleichzeitig hat der Initiativausschuss eine Online-Broschüre mit dem Titel „Für Gleichberechtigung und Solidarität - Perspektiven auf die Arbeit des Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz von 1996 bis heute“ veröffentlicht. Darin äußern sich mehr als 30 Weggebleiter*innen und Kooperationspartner*innen in ausführlichen Beiträgen und weitere 20 Einzelpersonen und Vertreter*innen regionaler Einrichtungen in Kurzstatements zur konkreten Arbeit und zu seiner politischen und gesellschaftlichen Relevanz. 

Ausführliche Beiträge geleistet haben u.a. Mitbegründer*innen des Initiativausschusses, die Oberbürgermeister*innen der Landeshauptstadt Mainz und der Stadt Ingelheim, die Geschäftsführende Direktorin des Städtetag Rheinland-Pfalz, die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Rheinland-Pfalz/Saarlands, der Beauftragte der Landesregierung für Migration und Integration und der amtierende Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Im Kurzstatement äußern sich zudem Persönlichkeiten, die haupt- oder ehrenamtlich Menschen mit einer Flucht- oder Migrationsbiografie in Rheinland-Pfalz beraten und begleiten. 

„Wir sind allen dankbar, die seit 30 Jahren unsere Arbeit konstruktiv-kritisch begleiten, sei es inhaltlich, sei es durch finanzielle Zuwendungen“, sagt Torsten Jäger, der Geschäftsführer des Initiativausschusses. „Zugleich freuen wir uns darüber, dass viele, die sich trotz auch in Rheinland-Pfalz erstarkender demokratie- und menschenfeindlicher Kräfte unbeirrt weiter für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Unteilbarkeit der Menschenrechte engagieren, diese Arbeit offenbar wertschätzen. Ihnen gilt unser aufrichtiger Dank und gemeinsam mit ihnen möchten wir auch in Zukunft für Gleichberechtigung und Solidarität in Rheinland-Pfalz eintreten.“