Geflüchtete Menschen aus Frankfurt und Umgebung geben Einblicke in persönliche, alltägliche Erfahrungen im Exil – festgehalten in eindrucksvollen Fotografien und Text.
Die Fotografie kann als ganz persönliche und direkte, die Sprachbarriere überwindende Ausdrucksmöglichkeit dazu dienen, eigene Erfahrungen und Perspektiven zu transportieren - und so zu alternativen Narrativen über das Leben Geflüchteter im Exil beitragen.
Die Ausstellung bildet den Abschluss eines Gruppenprojekts von FATRA e. V. mit geflüchteten Menschen und präsentiert die entstandenen Arbeiten von acht Erzählungen des Ankommens in Deutschland – anhand von Fotografien und Texten, die aus den Gesprächen ihnen entstanden sind.
Der Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil – FATRA e.V. ist als gemeinnütziger Verein seit 1994 in der psychotherapeutischen und sozialen Unterstützung von Geflüchteten nach Folter, Krieg und Gewalterfahrung tätig. Seit 1997 besteht die Beratungsstelle, wo kostenlose und von Dolmetscher*innen gestützte psychosoziale Beratung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien angeboten wird. FATRA ist in verschiedenen Gemeinschaftsunterkünften in Frankfurt aufsuchend tätig und setzt sich für eine allgemeine Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Geflüchteten ein. Darüber hinaus bietet FATRA Fortbildungen und wechselnde Gruppenformate an, wie dieses Fotoprojekt.
Die Arbeit von FATRA e. V. wird durch Projektförderungen des Bundes, des Landes Hessen und der Stadt Frankfurt, der EU (AMIF) sowie von Stiftungen, Hilfswerken und privaten Spenden finanziert.
Dieses Fotoprojekt von FATRA e.V. wurde durch Unterstützung der Stadt Frankfurt, der Stiftung Citoyen, Aktion Mensch und ON FILM LAB ermöglicht. Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit mit der DGB Region Frankfurt und im Rahmen der Tage des Exils Frankfurt statt. Eine Initiative der Körber-Stiftung in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.
Die Ausstellung ist vom 20. August bis zum 4. September 2026 im Foyer des Gewerkschaftshauses, Wilhelm-Leuschner-Straße 69–77, 60329 Frankfurt am Main, täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr zu sehen.