Migration prägt den kommunalen Alltag und stellt Städte und Gemeinden vor neue Aufgaben. Zuwanderung betrifft längst nicht mehr nur große Städte oder „klassische“ innerstädtische Bereiche. Auch Regionen, die bislang wenig Erfahrung mit internationaler Migration hatten, werden zunehmend zu Ankunftsorten.
Die Publikation „Was Ankunftsquartiere stark macht“ beleuchtet zentrale Erkenntnisse zu Teilhabe und Zusammenhalt in Ankunftsquartieren. Sie richtet sich an alle, die sich in Kommunen, Zivilgesellschaft, Verwaltung oder Forschung mit der Frage beschäftigen: „Wie gelingt Ankommen?“. Nach der Klärung zentraler Begriffe geht es um konkrete Spannungsfelder: um Wohnen und Diskriminierung, um Fluktuation und Informalität, um Zusammenleben im Quartier und um die Handlungsspielräume Zugewanderter. Der zweite Teil richtet den Blick nach vorn: Er zeigt Ansätze zur Stärkung von Teilhabe – von zugänglichen Infrastrukturen über Koproduktion und Monitoring bis hin zu flexiblen Systemen.
Das Projekt wurde von der Stiftung Mercator gefördert und von der ILS Research gemeinsam mit der Technischen Universität Berlin, dem Deutschen Institut für Urbanistik und STADTRAUMKONZEPT durchgeführt.
PUBLIKATION
„Was Ankunftsquartiere stark macht“, von Isabel Ramos Lobato, Lara Hartig, Heike Hanhörster, Nils Hans, Hannah Brill, Bettina Reimann, Wolf-Christian Strauss, Julia Burgold, Ricarda Pätzold und Miriam Neßler, Herausgegeber: ILS Research gGmbH 2026