„Geflüchtete Frauen zeigen jeden Tag eine enorme Stärke. Sie sorgen für ihre Familien, organisieren den Alltag im Exil und kämpfen für eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder – oft unter schwierigsten Bedingungen“, sagt Ricarda Brandts, Vorstandsvorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe. „Gerade zum Weltfrauentag dürfen wir nicht vergessen: Frauen auf der Flucht brauchen besonderen Schutz, Zugang zu Bildung und echte Perspektiven. Sie zu stärken heißt, ganze Gemeinschaften zu stärken.“
Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt gemeinsam mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen weltweit Projekte, die gezielt Frauen und Mädchen fördern. Dazu gehören sichere Schutzräume, Programme gegen geschlechtsspezifische Gewalt, Bildungsangebote sowie Initiativen zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit und die Einbindung in Entscheidungsprozesse. Angesichts der jüngsten Finanzierungsengpässe der weltweiten humanitären Hilfe steht diese Arbeit aktuell vor enormen Herausforderungen: So mussten im letzten Jahr 75 Prozent der Schutzangebote für rund 80.000 Frauen und Mädchen im Südsudan aufgrund fehlender Mittel eingestellt werden.
Zum Weltfrauentag ruft die UNO-Flüchtlingshilfe dazu auf, geflüchtete Frauen stärker in den Mittelpunkt internationaler Hilfsprogramme zu stellen und ihre Rechte konsequent zu schützen. Die Hälfte der über 117 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen.
-Flüchtlingshilfe Geschichten von Menschen, die trotz Flucht und schwieriger Lebensbedingungen ihren Bildungsweg fortsetzen konnten. Sie zeigen, was möglich wird, wenn der Zugang zu Bildung nicht vom Herkunftsort abhängt, sondern von Mut, Unterstützung und echten Chancen.
Weitere Informationen zum Engagement für geflüchtete Frauen und Mädchen finden Sie unter:
www.uno-fluechtlingshilfe.de/hilfe-weltweit/fluechtlingsschutz/fluechtlingsfrauen