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Frieden für die Ukraine

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Seit dem 24. Februar 2022 greifen russische Einheiten die Ukraine an. Die Kirchen teilen das Entsetzen über eine solche Aktion mit ungezählten Menschen. Um den Betroffenen im Kriegsgebiet zu helfen, bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.

Zudem rufen die Kirchen zu Friedensgebeten auf. Leitende Geistliche appellieren an Russland, die militärischen Aggressionen sofort zu beenden. Die Spendenaufrufe, Hinweise zu Gebeten, Veranstaltungen, Stellungnahmen, Angebote für die mentale Gesundheit finden Sie hier.

Aktuelles

28.09.2022 bj

EKD veröffentlicht Gebetspostkarten für ukrainische Geflüchtete

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat viele Millionen Menschen zur Flucht gezwungen, nach Deutschland sind bislang mehr als eine Millionen geflohen. Sie brauchen Aufnahme und Versorgung, Zugang zu Bildung und Arbeit. Und sie suchen nach Halt und Trost angesichts der Vernichtung ihrer Heimat und der Sorge um Familie und Freunde. Mit Gebeten im Postkartenformat möchte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihnen spirituelle Stärkung bieten und auf ihre Lage aufmerksam machen.
Jemand dreht am Thermostat einer Heizung

12.09.2022 vr

Hessen-Nassau ruft zum Energiesparen und zu Solidarität mit Ukraine auf

Kirchengemeinden sowie alle Kirchenmitglieder sollen Energie sparen. Dazu hat die EKHN nun aufgerufen. Einerseits sollen in eigenen Gebäuden beispielsweise im Herbst und Winter die Temperaturen gedrosselt werden. Aber es sollen auch die Menschen in den Blick genommen werden, die aufgrund hoher Energiekosten besonders betroffen sind.

29.08.2022 bj

„Amal, Ukraine!“ geht online

Zum Beginn des neuen Schuljahres wird „Amal, Berlin!“ mit Ukrainisch um eine weitere Sprache ergänzt. Jetzt versorgen auch drei Journalist*innen aus der Ukraine ihre Landsleute muttersprachlich mit den wichtigsten Nachrichten und berichten über Themen, die für die Neuangekommenen wichtig sind.

23.08.2022 bj

Größte Fluchtbewegung seit Zweitem Weltkrieg

Seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine am 24. Februar wurde fast ein Drittel der 44 Millionen Ukrainer*innen aus ihrem Zuhause vertrieben, es ist die größte Fluchtbewegung seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Krieg in der Ukraine zeigt aus Sicht der UNO-Flüchtlingshilfe, dass jeder Mensch jederzeit und überall Flüchtling werden kann.

08.08.2022 hjb

Helfer für das Sprachcafé gesucht

Auf der Burg Hohensolms ist das Sprachcafé Anfang Juli gestartet – mit sehr gutem Besuch der geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern. Zum Erlernen der Deutschen Sprache werden weitere Ehrenamtliche gesucht. Es macht allen viel Freude!

10.06.2022 bj

Diakonie und Kirche fordern gleiche Rechte für Geflüchtete mit Behinderungen

Die Diakonie Deutschland und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) machen auf die Ungleichbehandlung von Geflüchteten mit Behinderungen aufmerksam. Seit dem 1. Juni 2022 erhalten geflüchtete Menschen aus der Ukraine zwar in Deutschland Zugang zu Sozialleistungen, notwendige Hilfen wegen ihrer Behinderung werden ihnen aber häufig versagt. Die Expertinnen der Diakonie gehen davon aus, dass viele Anträge auf die so genannte Eingliederungshilfe abgelehnt werden.

25.05.2022 bj

Flüchtlingspolitik für alle gerechter gestalten

Ukrainische Flüchtlinge in Hessen und Rheinland-Pfalz: Andreas Lipsch, Leiter der Abteilung Flucht bei der Diakonie Hessen und Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, zieht eine erste Bilanz.
Ukraine

22.05.2022 vr

Synode zum Ukrainekrieg: Solidarisch sein und weltweite Folgen mehr beachten

Die Synode der EKHN hat die Resolution „Nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden streben“ verabschiedet. Darin heißt es, dass die Menschen in der Ukraine ihr Leben, ihr Land und ihre Freiheit mit Recht verteidigten. Allerdings sollen die weltweiten Folgen des Krieges mehr in den Blick genommen und die Diskussion über friedensethische Themen verstärkt werden.
Volker Jung

21.05.2022 vr

Kirchenpräsident spricht sich für neuen „Verantwortungspazifismus“ aus

Der Kirchenpräsident sagte angesichts des Ukraine-Krieges: „Krieg bedeutet nicht das Ende von Politik und Diplomatie.“ Aufgabe von Kirche sei es, zur Suche nach der ethisch verantwortbarsten Handlungsoption beizutragen.

14.05.2022 bj

Öffnung des Sozialhilfesystems für ukrainische Geflüchtete verdeutlicht: AsylbLG abschaffen!

Geflüchtete aus der Ukraine sollen ab Juni 2022 anstelle von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz normale Sozialleistungen sowie Kindergeld und BAföG erhalten können. Das ist gut – andere Geflüchtete aber profitieren nicht davon. Verbesserungen, die nicht nur Ukrainer*innen betreffen, etwa bei der Wohnsitzauflage, bleiben halbherzig.

Hintergrundinformationen

Bund und Länder haben sich am 7.4. darauf geeinigt, dass Geflüchtete aus der Ukraine mit Aufenthaltserlaubnis nach § 22 AufenthG ab Juni 2022 Leistungen nach dem SGB II erhalten, nicht mehr nach dem AsylbLG. 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gefluechtete-aus-der-ukraine-sollen-ab-juni-grundsicherung-in-deutschland-erhalten-a-4824b007-83d1-4a47-98fc-a8562663bb67

Beiträge zur „Zweiklassengesellschaft“ der Schutzsuchenden

  • „… Freie Zugfahrten - oder gar Flüge - mit freier Wahl des Wohnortes, sofortigem Zugang zu Sozialleistungen, zu Sprachkursen und zum Arbeitsmarkt. Im Willkommen gegenüber ukrainischen Geflüchteten zeigt sich, was geht, wenn es gewollt wird. Und das ist gut so. Bestehen wir umso entschiedener darauf, dass dies für alle Geflüchteten gilt und geht. …“https://www.antira-kompass.info/sites/default/files/2022-04/103KompassNL.pdf

Richtlinie zum vorübergehenden Schutz

Über die Richtlinie zum temporären Schutz der EU spricht Pfarrer i.R Peter Oldenbruch im Deutschlandfunk.

Hier geht's zur Sendung


Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen für Menschen aus der Ukraine

Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine können viele Menschen, die sich aktuell zum Beispiel zu Besuchszwecken in Deutschland aufhalten, nicht zurückkehren. Es stellt sich die Frage, welche aufenthaltsrechtlichen Optionen es für sie kurzfristig gibt, solange die Bundesregierung bzw. die EU keine dringend erforderlichen Aufnahmeprogramme beschlossen hat. Eine Besonderheit ist dabei, dass ukrainische Staatsangehörige, die über einen biometrischen Pass verfügen, sich für 90 Tage visumfrei in Deutschland aufhalten dürfen. Aber was ist nach den drei Monaten? Und welche Ansprüche auf Sozialleistungen ergeben sich daraus? Hierzu soll diese Arbeitshilfe einen ersten Überblick geben.

Informationen zum Aufenthaltsrecht und Sozialleistungsbezug für Menschen aus der Ukraine

Einordnung des Konflikts

Jenseits tagesaktueller Meldungen bietet dieses 45minütige Gespräch mit drei Expert*innen eine hochpräzise, sehr verständliche Einordnung des Konflikts:
www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/putins-krieg-gegen-die-ukraine-ist-europa-noch-sicher-100.html

Die flüchtlingspolitischen Auswirkungen kommentiert Andreas Grünewald in diesem neuen Blogbeitrag: www.brot-fuer-die-welt.de/blog/2022-ukraine-krieg-offene-grenzen-offene-fragen/

Flüchtlingszahlen

Laufend aktualisierte Flüchtlingszahlen des UNHCR finden Sie hier: https://data2.unhcr.org/en/situations/ukraine

Informationen zu Schutzsuchenden

Für gesammelte Informationen und Links für Schutzsuchende aus der Ukraine und auch für Menschen mit ukrainischen Pässen, die sich schon vor dem Ausbruch des Konflikts in Deutschland befunden haben, finden Sie hier die sehr hilfreiche Überblicksseite vom Infoverbund hin. Es finden sich dort aktuelle Landeserlasse zum Aufenthalt der Schutzsuchenden; Hinweise der Nachbarstaaten der Ukraine zur Einreise; Informationen des AA, BMI, BAMF und Hinweise auf Veröffentlichungen Zivilgesellschaft (z.B. die Flüchtlingsräte).

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Sobald Sie an Ihrem Zielort in Deutschland angekommen sind, können Sie Hilfe für Unterkunft, Verpflegung oder medizinische Versorgung erhalten. Ein Online-Antragsformular hilft Ihnen, diese staatliche Unterstützung bei der zuständigen Behörde zu beantragen.

Zum Antrag

Spenden

Spendenaufruf der EKHN

Spendenkonto Flüchtlingsfonds EKHN 
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Bank: Evangelische Bank
IBAN: DE27 5206 0410 0004 1000 00
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Hilfe Ukraineflüchtlinge

Online-Spende

 

Spendenaufruf der EKKW

Konto der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
IBAN: DE 33 5206 0410 0000 0030 00
Verwendungszweck: Ukrainehilfe

Online-Spenden

 

Spendenaufruf der Diakonie Katastrophenhilfe

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise

Online spenden

Informationen für Beratende

FIAM Info: Geflüchtete Drittstaatsangehörige aus der Ukraine

FIAM Info: Geflüchtete Drittstaatsangehörige aus der Ukraine

Handreichung für die sozial- und aufenthaltsrechtliche Beratung

FIAM Info vom 15. August 2022 zum Download

Beratung für Studierende aus der Ukraine (mit oder ohne ukrainischer Staatsangehörigkeit)

Perspektiven für nicht-ukrainische Staatsangehörige, die aus der Ukraine geflüchtet sind

Informations- und Hilfsangebote für ukrainische Studierende und Forschende

Informationen für die Beratung von geflüchteten Menschen mit Behinderungen

Unterstützung für Engagierte

Filmliste

Für die pädagogische Arbeit hat die Evangelische Medienzentrale Frankfurt eine Auswahl von Filmen zusammengestellt, die sich mit Krieg und Frieden beschäftigen. Dabei greifen die Filme in unterschiedlicher Länge diverse Aspekte der Themenbereiche auf.

Zur Filmliste

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