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Weltflüchtlingstag

Chancen statt Abschiebungen

Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen befürworten anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni die in einem neuen Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums vorgesehenen Verbesserungen im Aufenthaltsrecht. Unter anderem sieht es ein so genanntes Chancen-Aufenthaltsrecht vor.

Istock/Steve Debenport

Weltflüchtlingstag

„Flüchtlinge sind Menschen, keine Zahlen“

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, die individuellen Schicksale aller geflüchteten Menschen im Blick zu behalten. Mehr als 100 Millionen Menschen sind derzeit weltweit auf der Flucht. Nie zuvor mussten laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen mehr Menschen vor Gewalt, Krieg, Verfolgung oder auch den Auswirkungen des Klimawandels fliehen.

Creative Commons Attribution 3.0

UNHCR

Weltweite Vertreibung erreicht neuen Höchstwert

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Menschen, die gezwungen waren, aus ihrer Heimat zu fliehen, jedes Jahr gewachsen und hat den höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Dieser Trend kann nur durch einen neuen, gemeinsamen Vorstoß zur Friedensstiftung umgekehrt werden, mahnt das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) bei der Vorstellung des jährlichen Weltflüchtlingsberichts „Global Trends“ an.

UNHCR/Eugene Sibomana

PRO ASYL

Scharfe Kritik an Auslagerung des Flüchtlingsschutzes nach Ruanda

Als „gefährlichen Präzedenzfall“ bezeichnet die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL die für den heutigen Dienstag geplante Abschiebung vom Vereinigten Königreich nach Ruanda. Macht das Beispiel Schule, würde dies das Asylsystem vollständig aushöhlen.

Holger Detje auf Pixabay

Erklärung

Für eine humane Flüchtlingspolitik ohne Rassismus!

In einer gemeinsamen Erklärung mahnen 14 rheinland-pfälzische Einrichtungen an: Alle Schutzsuchenden haben das Recht auf eine menschenwürdige Behandlung. Mit Sorge beobachten die Unterzeichner:innen, die aktuelle und zunehmende Ungleichbehandlung geflüchteter Menschen in Deutschland und appellieren an Bund und Länder, alle Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen, um eine weitgehende Gleichbehandlung aller Menschen mit Fluchtgeschichte zu gewährleisten.

bowie15/Istock

Aktuelles

14.06.2022 bj

„Beim Namen nennen“ – Andacht und Lesung von Namen toter Geflüchteter

Anlässlisch des Weltflüchtlingstag am 20. Juni greift die Frankfurter Sankt Paulsgemeinde, die aus der Schweiz kommende Initiative „Beim Namen nennen“ auf. Mehr als 48.000 Menschen sind seit 1993 an der Festung Europa zerschellt, die meisten dieser Geflüchteten sind im Mittelmeer ertrunken. Um diesen Menschen einen Namen zu geben und Näheres zu den Umständen ihres Sterbens zu vermitteln, lädt die Gemeinde am 19. und 20. Juni, jeweils um 11.15 Uhr zu Andachten in die Alte Nikolaikirche auf dem Römerberg ein. Im Anschluss an die Andachten werden die Namen der Verstorbenen verlesen.

10.06.2022 bj

Diakonie und Kirche fordern gleiche Rechte für Geflüchtete mit Behinderungen

Die Diakonie Deutschland und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) machen auf die Ungleichbehandlung von Geflüchteten mit Behinderungen aufmerksam. Seit dem 1. Juni 2022 erhalten geflüchtete Menschen aus der Ukraine zwar in Deutschland Zugang zu Sozialleistungen, notwendige Hilfen wegen ihrer Behinderung werden ihnen aber häufig versagt. Die Expertinnen der Diakonie gehen davon aus, dass viele Anträge auf die so genannte Eingliederungshilfe abgelehnt werden.

08.06.2022 bj

Ein Zeichen, dass Freiheit, Menschenfreundlichkeit und Liebe stärker sind

Unter dem Motto #offengeht findet vom 25. September bis 2. Oktober 2022 die 47. Interkulturelle Woche statt. Mit einem Gemeinsamen Wort der Kirchen laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, die Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Annette Kurschus, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, dazu ein.

08.06.2022 ds_rk

Informationstag zur Fluchtsituation

Am 30. Mai hatte das Amt für Vielfalt und Internationale Beziehungen der Stadt zu einem Informationstag über die aktuelle Flucht- und Asylsituation in Darmstadt eingeladen. Engagierte Bürger*innen und Interessierte konnten sich im darmstadtium über Zuständigkeiten von Ämtern informieren. Dr. Raimund Wirth lobte den "beispielhaften Zusammenhalt der Stadtgesellschaft".

14.05.2022 dr_pw

Von Mai bis Juli Orgel-Benefizkonzerte für die Ukraine

Von Barock bis Pop - mit dieser Konzertreihe möchte Harald Opitz, Kantor im Dekanat an der Lahn, auf möglichst vielen Orgeln - vorzugsweise den kleinen dörflichen - spielen. Gleichzeitig werden diese Konzerte auch Benefizkonzerte für die Ukraine sein, für die Anschaffung von Medikamenten und anderen Hilfsmitteln.

04.05.2022 bon

Ukraine-Hilfe: Ehrenamtliche organisieren sich

Viele Wäller setzen sich für Geflüchtete aus der Ukraine ein oder möchten das gerne tun. Dabei tauchen fast täglich neue Fragen auf. Um die vielen Engagierten in der Verbandsgemeinde Selters miteinander in Kontakt zu bringen, haben die großen Kirchen, das Diakonische Werk Westerwald und die VG Selters zu einem Austausch nach Selters eingeladen.

Standpunkte

25.05.2022 bj

Flüchtlingspolitik für alle gerechter gestalten

Ukrainische Flüchtlinge in Hessen und Rheinland-Pfalz: Andreas Lipsch, Leiter der Abteilung Flucht bei der Diakonie Hessen und Interkultureller Beauftragter der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, zieht eine erste Bilanz.

Volker Jung

21.05.2022 vr

Kirchenpräsident spricht sich für neuen „Verantwortungspazifismus“ aus

Der Kirchenpräsident sagte angesichts des Ukraine-Krieges: „Krieg bedeutet nicht das Ende von Politik und Diplomatie.“ Aufgabe von Kirche sei es, zur Suche nach der ethisch verantwortbarsten Handlungsoption beizutragen.

Petition

14.05.2022 epd/red

Kirchenpräsident unterzeichnet Petition zur Freilassung von Journalisten

Eine Petition fordert die Bundesaußen-ministerin auf, sich für die Freilassung zweier Journalist:innen einzusetzen. Kirchenpräsident und Bischöfin haben unterzeichnet - auch aus persönlichen Gründen.

Schluss mit der systematischen Desintegration in Hessen! Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis fordert die Landesregierung zur Wende in der Flüchtlingspolitik auf.

Familien unterstützen

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

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