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Herbstsynode 2014

"Doppik" macht sich auf den Weg

Thorben Wengert / pixelioTaschenrechner und GeldscheineEinnahmen und Ausgaben müssen einander die Waage halten.

Zum ersten Januar 2016 wird es ernst: Dann stellt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau auf die kaufmännische Buchführung um. Eine neue Haushaltsordnung soll das möglich machen.

Die hessen-nassauische Kirchensynode hat bei ihrer Tagung am 22. November 2014 eine neue Kirchliche Haushaltsordnung in erster Lesung beraten. Sie soll den Weg frei machen, das neue kaufmännischen Rechnungswesen zum 1. Januar 2016 flächendeckend einzuführen. Das kirchliche Finanzwesen wird damit von der erweiterten Kameralistik auf die Doppik (Doppelte Buchführung in Konten) umgestellt.

Den Beginn hatte mit dem Haushaltsentwurf für 2015 die Gesamtkirche gemacht. In einigen Pilotregionen wurde das neue Verfahren bereits zuvor getestet. Es folgen Regionalverwaltungsverbände und Dekanate sowie dann zum 1. Januar 2016 auch alle Kirchengemeinden der EKHN. Der Systemwechsel soll vor allem für mehr Transparenz sorgen und eine bessere Übersicht über tatsächlich entstandene Kosten wie etwa den Verschleiß bei der Gebäudenutzung ermöglichen.

Am Projekt Doppik sind Mitarbeitende aus allen EKHN-Ebenen beteiligt. Fach- und organisationsspezifische Umsetzungspakete werden in Teilprojekten aufbereitet, Detailfragen themenbezogen in Arbeitsgruppen erörtert. Bestätigungen, Beschlüsse oder (Folge-) Aufträge erteilt eine fach- und ebenenübergreifende Projektsteuerungsgruppe.

Mitarbeitende des Finanzreferates sind für Informationen rund um die Doppik  per E-Mail  unter  controlling@ekhn-kv.de erreichbar.
Über Details zur Einführung der Doppik informiert eine spezielle Website unter www.doppik.ekhn.org

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