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Postkartenaktion

Familien gehören zusammen! Initiative von Diakonie und EKHN zum Advent

Das Thema Familiennachzug für Geflüchtete beherrscht die politische Diskussion der Koalitionsverhandlungen in Berlin. Mit einer gemeinsamen Initiative machen die Diakonie Hessen und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau zum diesjährigen Advent auf bildhafte Weise dazu ihren Standpunkt klar: „Familien gehören zusammen!“

EKHN/Diakonie-Hessen/Boos

Synode folgt EKD-Papier

Rechtsextremismus bleibt Herausforderung

Die hessen-nassauische Kirchensynode bleibt am Thema Rechtsextremismus und Populismus dran: die Delegierten begrüssten ein EKD-Papier, das das Problem intensiv beschreibt und angeht.

Demo gegen rechts Anton Chalakov/istockphotos.com

Familien gehören zusammen

Synode der EKHN bekräftigt Haltung zu Familiennachzug

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat die Forderung nach einem Familiennachzug auch für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz bekräftigt. Bereits im Frühjahr hatte die Synode die gegenwärtige Asylpraxis in Deutschland scharf kritisiert und von den politisch Verantwortlichen ein Umdenken gefordert.

Mutter mit zwei Kindern wollen eine Straße überqueren. pixabay|jnylee

Synode EKKW

Landessynode setzt sich für Abschiebestopp und Familiennachzug ein

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am 29. November 2017 mit einer Entschließung an die Bundesregierung und die Landesregierungen in Hessen und Thüringen appelliert, den bis März 2018 ausgesetzten Familiennachzug für subsidiär Geschützte ab April 2018 wieder zu ermöglichen.

medio.tv/Schauderna

Studie „Verhasste Vielfalt“

Kirche und Diakonie werden mit Hassreden unter anderem zu Flucht und Islam konfrontiert

Kirchen und die Diakonie sind in sozialen Netzwerken zunehmend mit Hetze und Hassrede, der sogenannten „Hate Speech", konfrontiert. Immer wieder wird die Grenze zu Beleidigung, Verunglimpfung oder sogar Drohung überschritten. Viele dieser Mails und Kommentare in den sozialen Netzwerken sind mit dem Themenfeld „Vielfalt" verknüpft und äußern sich zu Flüchtlingen, Gender oder Homosexualität. Eine Studie des Studienzentrums der EKD für Genderfragen hat dies nun untersucht und gibt Empfehlungen zum praktischen Umgang mit Hassreden.

Kagenmi/Istock

Aktuelles

08.12.2017 bj

Gastfamilien helfen jungen Flüchtlingen in die neue Gesellschaft

Minderjährige Flüchtlinge, die alleine in Deutschland ankommen, brauchen viel Unterstützung. Dass Gastfamilien jungen Menschen genau die Geborgenheit und den Schutz vermitteln können, die sie benötigen, um gut in Deutschland anzukommen und ihre Fluchterlebnisse zu verarbeiten, zeigt das Projekt "Für junge Geflüchtete: Gastfamilien, Vormundschaften, Patenschaften", das die Diakonie Deutschland in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Pflegekinder durchgeführt hat.

Rettungsring schwimmt im Wasser

04.12.2017 pwb

Broschüre zum Konfliktmanagement im Ehrenamt

Die Broschüre zum Konfliktmanagement im Ehrenamt „Wenn Helfen nicht mehr gut tut“ ist bundesweit stark gefragt. 4.000 Exemplare sind schon vergriffen, weitere werden nachgedruckt. „Helfen soll bleibende Freude machen“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember.

01.12.2017 bj

Musikalische Andacht zur Familienzusammenführung

Familienzusammenführung als Thema einer musikalischen Andacht oder Christvesper? Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf, Referentin für Friedensarbeit im Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW, zeigt wie das gehen kann. Der Andachtsentwurf integriert auch die Postkartenaktion der Diakonie Hessen und der EKHN zum Familiennachzug.

04.12.2017 bbiew

Menschenrecht für Wörter

Die Würde des Menschen werde geachtet und geschützt, wenn die Würde des Wortes gewahrt sei, wenn achtsam und respektvoll mit und über Menschen geredet werde. Das erklärte die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Heidrun Kämper in ihrem Festvortrag beim Empfang zum neuen Kirchenjahr, den die beiden evangelischen Dekanate Bergstraße und Ried am Vorabend des 1. Advents gemeinsam veranstalteten.

30.11.2017 stk

Friedliches Miteinander der Religionen

Ein friedliches Miteinander der Religionen lässt sich lernen. Das zeigt die Arbeit die Schneller-Schulen im Nahen Osten seit mehr als 150 Jahren. Über die aktuelle Situation der Einrichtungen wird EVS-Geschäftsführer Dr. Uwe Gräbe am Dienstag, 12. Dezember, ab 19 Uhr im Langener Johannes-Gemeindezentrum berichten.

Malen

29.11.2017 red

Mit Pinsel und Farbe Kriegserlebnisse verarbeiten

Manchmal gibt es für bestimmte Dinge keine Worte. Besonders bei Krieg, Gewalt und Not. Der "Rollende Farbraum" hilft Kindern mit Fluchterfahrung diese Erlebnisse zu verarbeiten – mit Farbe und Papier.

Standpunkte

15.11.2017 bj

Nationale Asylstandards nicht aufweichen

Mit Sorge sieht die Diakonie die Diskussionen um die Reform des gemeinsamen Europäischen Asylsystems. „Die Kooperation mit Drittstaaten und ein verstärkter Grenzschutz dürfen nicht dazu führen, dass nationale Asylstandards aufgeweicht und die individuellen Rechte von Schutzsuchenden eingeschränkt werden“, sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie am 14. November vor der EKD-Synode in Bonn.

27.10.2017 mww

Kritik an Abschiebung - Erneut Afghanen aus Hessen nach Kabul ausgeflogen

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege ist entsetzt darüber, dass Hessen zu den sieben Bundesländern gehört, die sich an der jüngsten Sammelabschiebung nach Afghanistan beteiligt haben. Den Wohlfahrtsverbänden liegen Informationen vor, dass drei Männer aus Hessen an Bord des Flugzeugs waren, das am Dienstagabend in Leipzig gestartet und am Mittwoch in Kabul gelandet ist.

24.10.2017 mww

Ausbildung und gesellschaftliche Integration junger Geflüchteter als politische Kernaufgabe

Verbesserung von Betreuung, Beschulung und Ausbildung junger Geflüchteter und die Priorisierung dieser Aufgaben als politische Kernaufgabe mit hoher Priorität in Stadt, Land und Bund - das sind die Forderungen, die die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main in ihrer Erklärung aufstellt.

Digitaler Familien-Adventskalender

Jeden Tag online ein Türchen öffnen - mit 24 Geschichten von Geflüchteten, der Sehnsucht nach ihren Familien und den Hindernissen, die dem Zusammenleben entgegenstehen.

Gemeinsame Aktion der Diakonie Hessen und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Familiennachzug für Flüchtlinge.

Informationen zur Familienzusammenführung

Familienzusammenführung

Spendenaufruf

Weil die Sorge um Familienmitglieder in Kriegsgebieten die Integration erschwert und weil Familien zusammen gehören, setzt sich die Diakonie Hessen dafür ein, dass Familienzusammenführung zu allen Schutzberechtigten zügig ermöglicht wird.
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Danke für Ihre Spende!

Diakonie Hessen
Evangelische Bank
IBAN DE12 5206 0410 0004 0506 06
BIC GENODEF1EK1

Verwendungszweck: Flüchtlingsfamilien

Aktionsticker

+ + + Förderprogramm ehrenamtliche Flüchtlingshilfe + + +

Bis zu 30.000 €: Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Kommunen und Landkreisen

Das Förderprogramm verfolgt das Ziel, alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte beim Aufbau von geeigneten ehrenamtlichen Strukturen, bei entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen, bei der Koordinierung unterschiedlicher Ansätze und Initiativen sowie bei Maßnahmen zur Anerkennung und Verstetigung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind Initiativen, Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen in ihren jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städte als auch die Städte und Gemeinden in den Landkreisen. Soweit Sie mit eigenen Projekten oder Stellen in diesem Bereich aktiv sind, empfiehlt es sich, auf Ihre Landkreise bzw. Kommunen zuzugehen.

Weitere Informationen

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Zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Projektförderung finden Sie auf unserer Seite!

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Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
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