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Mehr Bildung - sinkende Ausgaben

Studie: Investitionen in die Integration von Geflüchteten lohnen sich

Mehr staatliche Unterstützung beim Deutschlernen und weitere Investitionen in die Bildung von Geflüchteten verbessern nicht nur deren Integration in den deutschen Arbeitsmarkt, sondern lohnen sich langfristig auch für die öffentlichen Haushalte. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge schaffen

Schutzprogramm gestartet

Mehr Schutz für Frauen und Kinder in Flüchtlingsunterkünften

Der Schutz von Frauen und Kindern vor Gewalt ist in vielen deutschen Flüchtlingsunterkünften nicht ausreichend gewährleistet. Daher unterstützt das Bundesfamilienministerium gemeinsam mit dem Kinderhilfswerk UNICEF der Vereinten Nationen Städte und Gemeinden, um die Situation von Frauen und Kindern in den Einrichtungen zu verbessern.

Kirche fordert Abschiebe-Stopp

Abschiebungen: „Rückkehr nach Afghanistan unzumutbar“

Die Behörden haben damit begonnen, Dutzende von Flüchtlingen aus Afghanistan in ihr Heimatland abzuschieben. Evangelische Kirche und Diakonie fordern einen Abschiebestopp und den sofortigen Zugang zu Integrationskursen.

Kabul, Afghanistan - im November 2008: Die Straße zum Bazar in der Nähe des Flusses

Integration

Kirche bildet Mentoren für Flüchtlinge aus

Gemeinsam zur Behörde gehen, eine Wohnung oder einen Arbeitsplatz finden und dabei Deutsch lernen. Bei dem Mentorenprogramm „socius" werden Flüchtlinge von Ehrenamtlichen unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 1.2.2017

Qais und Sebastian Koch haben sich durch "Socius" kennengelernt

Aktuelles

Mann schaut besorgt auf Tablet

19.01.2017 pwb

Argumentieren gegen rechte Parolen

Gemeinsam mit der Diakonie Hessen, dem Förderverein PRO ASYL und der Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus hat der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz eine Online-Broschüre erarbeitet. Haupt- und ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit sollen mit Fakten und Argumenten in Flüchtlingsdebatte gestärkt werden.

18.01.2017 mww

Zehn Modellkommunen nehmen die Arbeit auf

Mit einer Auftaktveranstaltung am 12. Januar in der Hessischen Staatskanzlei wurde das Modellprojekt „Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen“ der Hessischen Landesregierung gestartet. Zehn Modellkommunen nehmen nun die Arbeit auf und erproben verschiedene Möglichkeiten, um Flüchtlinge mit Bleibeperspektive für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen.

18.01.2017 bj

OpenTransfer CAMP Kassel vernetzt Engagierte aus der Flüchtlingsarbeit

Unter dem Motto „Vom Ankommen zum Bleiben“ treffen sich Geflüchtete, Projektmacher, Initiativen, Engagierte und Interessierte zum gemeinsamen Austausch beim openTransfer CAMP am 18. Februar 2017 in Kassel. Anmeldung und Themenvorschläge ab sofort möglich.

Helferfest Fluchtpunkt Niedernhausen

18.01.2017 cw

Helferfest mit Uraufführung

Der Niedernhausener Bürgermeister Joachim Reimann hat beim zweiten Helferfest des „Fluchtpunkt Niedernhausen“ den über 50 Engagierten in der Arbeit mit Geflüchteten seinen „großen Respekt und tiefen Dank“ zum Ausdruck gebracht. Jack Sarhan aus Damaskus, selbst geflüchtet und nun Student der Musikhochschule Frankfurt, bot mit der Uraufführung einer Eigenkomposition „Nächte über Damaskus“ und einem Ausschnitt aus den Ungarischen Tänzen von Brahms eindrucksvoll dar, warum er sechs Stunden täglich mit seiner Violine übt.

11.01.2017 bbiew

Fremde. Heimat im Einkaufszentrum

Die Ausstellung „Fremde. Heimat“ ist bislang an 20 verschiedenen Orten gezeigt worden – in Kirchengemeinden, in Rathäusern, dem Heppenheimer Kreiskrankenhaus, dem Bergsträßer Landratsamt, der EKHN-Kirchensynode und einer Anwaltskanzlei. Jetzt sind die Flüchtlingsporträts erstmals in einem Einkaufszentrum zu sehen – in der Weinheim Galerie.

09.01.2017 mhart

Mit Sprachkursen auf den Alltag vorbereiten

Mit dem deutschen Wort „Gut!“ antworten die Flüchtlinge im Evangelischen Thomashaus auf die Frage, wie sie bisher in der Stadt Pohlheim aufgenommen wurden. Seit September 2016 werden in den Stadtteilen lebende Flüchtlinge aus Kriegsgebieten in Sprachkursen auf den Alltag in Deutschland im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg vorbereitet.

Standpunkte

Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN

10.01.2017 bj

Kirchenpräsident kritisiert aktuelle Abschiebe-Praxis scharf auf facebook

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat die aktuelle Abschiebe-Praxis scharf kritisiert. Nach einem Besuch von Flüchtlingen kurz vor Weihnachten, die von von Abschiebungen bedroht sind, schrieb er bei facebook: „Ich bin in großer Sorge, dass Abschiebungen nach Afghanistan Mittel politischer Inszenierungen sind.“

08.12.2016 mww

Diakonie setzt sich für Recht auf Gesundheit unabhängig vom Aufenthaltstitel ein

Die Diakonie Deutschland kritisiert, dass für Menschen ohne legalen oder mit unklarem Aufenthaltstitel, der ungehinderte Zugang zu medizinischer Versorgung trotz bestehender Rechtsansprüche de facto nicht gewährleistet ist. "Nehmen sie Gesundheitsleistungen in Anspruch, droht ihnen eine Meldung an die Ausländerbehörde und anschließend die Abschiebung" sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember.

Ulrich Lilie

04.12.2016 bj

Bürgerschaftliches Engagement gibt Deutschland ein menschliches Gesicht

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember lobte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie das große bürgerschaftliche Engagement in Deutschland als Zeichen für Integration und Teilhabe und als wichtige Säule des Zusammenhalts unserer Gesellschaft.

Aktionsticker

+ + + Integration in ländlichen Regionen + + +

5 Mio. Euro für Förderschwerpunkt „Ländliche Entwicklung“

Das Bundeslandwirtschaftsministerium wird im Rahmen des Förderschwerpunktes „Ländliche Entwicklung“ 5 Mio. Euro im Jahr 2017 für bürgerschaftliche Initiativen im ländlichen Raum zur Verfügung stellen, die sich um Flüchtlinge kümmern. Dabei geht es in erster Linie um Sachkosten, um bürgerschaftlichen Initiativen Mittel an die Hand zu geben, damit sie geplante Maßnahmen umsetzen können. Personalkosten werden nicht gefördert, jedoch Honorare. Die Antragssumme beträgt zwischen 1.000 und 10.000 Euro.

Beantragt werden können die Mittel vom 25. Januar bis 31. März 2017 nach dem „Windhundprinzip“ (Wer zuerst …) von Initiativen, die sich in Kommunen mit weniger als 35.000 EinwohnerInnen engagieren.

Antrag und Förderrichtlinien

+ + + Innovatio-Sozialpreis 2017 + + +

Jetzt bewerben: Sozialpreis innovatio 2017

Sie zeigen Zivilcourage? Sie nehmen sich drängender sozialer Probleme an? Sie eröffnen Menschen neue Perspektiven? Sie machen sich ehren- oder hauptamtlich für andere stark, Sie finden Lösungen, machen Mut? Dann bewerben Sie sich für den Sozialpreis. Für die Jurys spielen die Größe des Projekts oder des Trägers keine Rolle, es zählt die Idee: Was ist neu? Was hilft wirklich weiter? Was weist in die Zukunft?

Zehn Projekte werden mit jeweils 2.000 Euro prämiert. Der Gewinner des Sozialpreises "innovatio 2017" erhält zusätzlich 8.000 Euro.

Der »innovatio« wird alle zwei Jahre verliehen, gestiftet von den Versicherern im Raum der Kirchen, Bruderhilfe – Pax – Familienfürsorge, und gefördert durch chrismon: Das evangelische Magazin.

Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017.

Jetzt teilnehmen

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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