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Goethe-Universität

Was geflüchtete Frauen in Frankfurt besonders bedrückt

Die psychosoziale Beratungsstelle der Goethe-Universität hat sich an einer bundesweiten repräsentativen Studie zur psychosozialen Situation von geflüchteten Frauen beteiligt. In Frankfurt berichten die Frauen über vielfältige traumatische Erfahrungen im Heimatland und während der Flucht. Als belastend werden aber auch bürokratische Hürden in Deutschland empfunden, z.B. um ärztliche oder psychologische Hilfe zu erhalten.

Istock/PeopleImages

Thesen zum Flüchtlingsschutz

Evangelische Anliegen in Zeiten populistischer Flüchtlingsdebatten

Im Rahmen des 17. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz im Juni 2017 hat Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, sechs Thesen veröffentlicht unter dem Titel „Verlässlichkeit des Rechtsstaats und humanitärer Blick auf den Einzelfall - Evangelische Anliegen in Zeiten populistischer Flüchtlingsdebatten“.

©Diakonie/Thomas Meyer

Positionspapier 2017

Perspektive wechseln: Diakonie Hessen veröffentlicht sozialpolitische Positionen

Die Diakonie Hessen bezieht in einer neuen Broschüre Stellung zu sozialpolitischen Themen. Unter dem Titel „Die Perspektive wechseln. Positionen 2017“ geht es um Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, und um deren gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Unter anderem geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, den Zugang zu Integrationskursen und Arbeit für geflüchtete Menschen von Anfang an.

flickr/Metropolico.org

Auseinandersetzung mit NS-Zeit

70 Jahre Darmstädter Wort: Meilenstein in Aufarbeitung

Für Kirchenpräsident Volker Jung ist es ein „Markstein in der Aufarbeitung der Vergangenheit“: Im August wird das Darmstädter Wort 70 Jahre alt. „Das Darmstädter Wort gehört zu den Texten, die das Selbstverständnis und das kirchliche Handeln der EKHN sehr geprägt hat“, so Jung. Dies zeige sich etwa im Einsatz für Flüchtlinge oder in der kritischen Auseinandersetzung mit extremistischen Parteien. Am Ort des Geschehens sind eine Diskussionsveranstaltung und eine Gedenktafel geplant.

Facettenreiche Persönlichkeit: Martin Niemöller epd-bild / Nur Nutzung zu Jubiläum 125 Jahre Niemöller

Projektergebnisse

Junge Flüchtlinge in der Schule

Die Integration jugendlicher Flüchtlinge muss in den Kommunen von vielen verschiedenen Akteuren gemeinsam bewältigt werden, die Koordinierung wird in den Städten und Kreisen sehr unterschiedlich gehandhabt. Das Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen untersucht, wie bei der Berufsorientierung kooperiert wird und welche Probleme und möglichen Lösungen es gibt. Erste Zwischenergebnisse liegen vor.

GCShutter/Istock

Aktuelles

17.08.2017 bj

Gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern - Symposium am 14.09.2017

"Wir sind Nachbarn. Alle: Wie Kirche und Diakonie sich als Akteur im Sozialraum versteht" - unter dieser Überschrift veranstalten die Diakonie Hessen, die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck am 14. September 2017 in Fulda ein Symposium.

Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge schaffen

15.08.2017 bj

Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt

Während in den letzten zwei Jahren die Erstversorgung und Unterbringung von Geflüchteten im Vordergrund standen, geht es jetzt um die Eingliederung in Arbeit oder Ausbildung. Jetzt werden die Weichen gestellt für eine gute Integration in die Gesellschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) gibt in seiner neuen Ausgabe von "Arbeitsmarkt-Aktuell" einen Überblick über den aktuellen Stand der Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge und zeigt auf, wo nachgebessert werden muss.

11.08.2017 bj

Perspektiven auf die Integration von Geflüchteten in Deutschland

Die anhaltende Fluchtmigration stellt die Bundesrepublik vor große integrationspolitische Herausforderungen. Die Aufgaben und Probleme sind jedoch nicht neu. Aus bisherigen Erfahrungen mit Migration nach und Integration in Deutschland können Schlüsse über Versäumnisse, aber auch über best practice gezogen werden. Ein Kurzdossier der Bundezentrale für politische Bildung zeigt Perspektiven auf, wie die Integration von Geflüchteten in Deutschland gelingen bzw. verbessert werden kann.

08.08.2017 bbiew

ChiK will Deutsch für alle

Integration braucht Räume der Begegnung. Einen solchen Raum hat der Helferkreis Christen in Kontakt (ChiK) mit der Begegnungsstätte in Rimbach geschaffen. Initiator Helmut Schmitt ist ein Jahr nach der Eröffnung dennoch nicht rundum zufrieden, wie er bei einem Besuch des Dekans des Evangelischen Dekanats Bergstraße, Arno Kreh erklärte.

25.07.2017 bbiew

„Der einzelne Mensch zählt“

Der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Lorsch hat beschlossen, einem 19-jährigen Äthiopier Kirchenasyl zu gewähren. Damit soll seine Abschiebung verhindert und ihm ein Asylverfahren in Deutschland ermöglicht werden.

13.07.2017 mhart

Gutes Rad ist nicht teuer

Mobil sein. Mit geringem Einkommen ist das schwer! Auto geht gar nicht. Und eine Busfahrt aus dem Umland nach Gießen und zurück kostet über fünf Euro. Deswegen gibt es in Großen-Linden die Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt.

Standpunkte

25.07.2017 bj

Wohlfahrtsverbände kritisieren einschüchternde Rückkehrberatung

In Hessen wird der Druck auf Geflüchtete erhöht, einer so genannten freiwilligen Rückkehr in ihr Herkunftsland zuzustimmen. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege positioniert sich in acht kritischen Thesen zur staatlich organisierten Rückkehrberatung in Hessen und legt zehn Leitsätze zur Rückkehrberatung vor.

Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

17.07.2017 mww

Diakonie fordert Abschiebungsstopp nach Italien

Eine sofortige Aussetzung der Abschiebungen von Asyl-suchenden nach Italien fordern Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rühl und Bähr reagieren damit auf die Ankündigung des Auswärtigen Amtes, künftig monatlich 750 Asylbewerber von Italien in Deutschland aufzunehmen.

03.07.2017 bj

„Am liebsten wäre es uns, kein Kirchenasyl gewähren zu müssen“

Bei einem Treffen von Flüchtlingsinitiativen aus ganz Deutschland am 1. Juli in Frankfurt am Main haben Vertreterinnen und Vertreter den zunehmenden Druck von Politik und Behörden auf das Kirchenasyl kritisiert. In einer Erklärung forderten sie die Verantwortlichen auf, „zu einer besonnenen, rechtsstaatlichen Ansprüchen genügenden und an den Menschenrechten orientierten Flüchtlingspolitik“ zurückzukehren.

Engagement hat ein Gesicht

Angeregt durch die Kampagne „Löwen im Herz“ der hessischen Landesregierung, stellen wir Menschen vor, die sich der Flüchtlingsarbeit engagieren. Machen Sie mit!

privat

"Ein großer Gewinn sind die Begegnungen, das gilt für Geflüchtete und Ehrenamtliche gleichermaßen."

Andrea Hausy, Willkommenskultur und Ehrenamtskoordination, Evangelisches Dekanat Wiesbaden

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Aktionsticker

+ + + Förderprogramm ehrenamtliche Flüchtlingshilfe + + +

Bis zu 30.000 €: Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Kommunen und Landkreisen

Das Förderprogramm verfolgt das Ziel, alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte beim Aufbau von geeigneten ehrenamtlichen Strukturen, bei entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen, bei der Koordinierung unterschiedlicher Ansätze und Initiativen sowie bei Maßnahmen zur Anerkennung und Verstetigung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind Initiativen, Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen in ihren jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städte als auch die Städte und Gemeinden in den Landkreisen. Soweit Sie mit eigenen Projekten oder Stellen in diesem Bereich aktiv sind, empfiehlt es sich, auf Ihre Landkreise bzw. Kommunen zuzugehen.

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Zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Projektförderung finden Sie auf unserer Seite!

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Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
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