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Solidarität statt Abschottung

Diakonie fordert Abschiebungsstopp nach Italien

Eine sofortige Aussetzung der Abschiebungen von Asyl-suchenden nach Italien fordern Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rühl und Bähr reagieren damit auf die Ankündigung des Auswärtigen Amtes, künftig monatlich 750 Asylbewerber von Italien in Deutschland aufzunehmen.

Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl Diakonie Hessen/Klaus Wagner

Deutsches Kinderhilfswerk

Zahl vermisster Flüchtlingskinder alamierend hoch - Zentrale Erfassung gefordert

Das Deutsche Kinderhilfswerk plädiert angesichts der gestiegenen Zahl von vermissten Flüchtlingskindern bis 13 Jahren für ein zentrales europäisches Erfassungssystem zum Schutz von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Nach aktuellen Angaben des Bundeskriminalamtes sind derzeit 945 Kinder (bis 13 Jahre) und 5.502 Jugendliche (von 14 bis 17 Jahren) im Informationssystem der Polizei (INPOL) als vermisst eingetragen.

Deutsches Kinderhilfswerk e.V. /H. Lüders

Erklärung Kirchenasyl

„Am liebsten wäre es uns, kein Kirchenasyl gewähren zu müssen“

Bei einem Treffen von Flüchtlingsinitiativen aus ganz Deutschland am 1. Juli in Frankfurt am Main haben Vertreterinnen und Vertreter den zunehmenden Druck von Politik und Behörden auf das Kirchenasyl kritisiert. In einer Erklärung forderten sie die Verantwortlichen auf, „zu einer besonnenen, rechtsstaatlichen Ansprüchen genügenden und an den Menschenrechten orientierten Flüchtlingspolitik“ zurückzukehren.

Jagusch

Rechtsextremismus

Pfarrer wehren sich gegen rechtsradikale Hasskampagne

Zwei Pfarrer aus Steinbach im Taunus wehren sich gegen eine Hasskampagne im Netz. Sie hatten sich für Weltoffenheit und gegen Fremdenhass ausgesprochen.

Campre83/istockphoto.com

Schutz für Geflüchtete

Mehr Sicherheit und Unterstützung für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und UNICEF haben überarbeitete sowie erweiterte „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ herausgegeben. Die unter der fachlichen Beteiligung von vielen Partnern erarbeitete Neuauflage enthält erstmals auch Leitlinien zum Schutz von Geflüchteten mit Behinderungen und LSBTI* Geflüchteten.

BMFSFJ/UNICEF

Aktuelles

05.07.2017 bj

Ilija Trojanow liest in Frankfurt aus seinem Buch „Nach der Flucht“

„Es gibt ein Leben nach der Flucht, doch die Flucht wirkt fort, ein Leben lang“, schreibt der Autor und Publizist Ilija Trojanow in seinem Buch „Nach der Flucht“. Am Mittwoch, 12. Juli 2017, ist Trojanow zu Gast in der Evangelischen Akademie Frankfurt, um aus seinem Werk vorzulesen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und dauert bis 21 Uhr.

30.06.2017 bj

OECD fordert bessere Integration von Migranten und Flüchtlingen

Die OECD hat ihre Mitgliedsstaaten aufgefordert mehr für die Integration von Migranten und Flüchtlingen zu tun. Die Zahl humanitärer Zuwanderer in die OECD-Länder habe ihren Höchststand überschritten, doch die Regierungen ringen weiterhin mit den Folgen der Flüchtlingskrise, so die Kritik. Gefordert wird, dass Flüchtlinge mit Bleiberecht bei der Intergration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft besser unterstützt werden.

30.06.2017 bj

Aktiv für Demokratie und Toleranz - Bewerben für den Wettbewerb 2017

Zum 17. Mal schreibt das Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Ausgezeichnet werden besondere zivilgesellschaftliche Aktivitäten von Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen. Einsendeschluss ist der 24. September 2017.

13.07.2017 mhart

Gutes Rad ist nicht teuer

Mobil sein. Mit geringem Einkommen ist das schwer! Auto geht gar nicht. Und eine Busfahrt aus dem Umland nach Gießen und zurück kostet über fünf Euro. Deswegen gibt es in Großen-Linden die Ehrenamtliche Fahrradwerkstatt.

07.07.2017 ara

Interkulturell schlemmen und tanzen

FRIEDBERG: Das Kooperationsprojekt „Kochen ohne Grenzen“ der Evangelischen Familien-Bildungsstätte und des Evangelischen Dekanats Wetterau fördert die Integration von Geflüchteten und baut über den kulinarischen Weg kulturelle Barrieren ab. Beim Sommerfest kamen Teilnehmende und Unterstützende zu einem köstlichen Büffet und zum Tanz zusammen.

Fatma Demirkol holt sich gerne Tipps von Gulpaze Albayrak. Die 69-Jährige ist jeden Tag im Interkulturellen Garten und hilft gerne.

27.06.2017 cm

Ein Garten für alle!

Der Interkulturelle Garten soll Menschen unterschiedlicher Herkunft verbinden, durch gemeinsames Gärtnern. Jeder darf den Garten auch zum Sonnen und Genießen nutzen. Wir waren vor Ort und haben geschaut, wie die Gärtnerinnen miteinander klar kommen.

Standpunkte

19.06.2017 bj

Diakonie: "Mehr Menschlichkeit beim Flüchtlingsschutz"

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2017 sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie: "Menschen, die vor Terror, Krieg, und Verfolgung aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und anderen Ländern fliehen müssen und auf der Suche nach Zuflucht und Zukunft zu uns gekommen sind, müssen im Zentrum aller Bemühungen unseres Rechtsstaates stehen. Sie haben ein verbrieftes Recht auf Schutz und Sicherheit in Deutschland, auch in Europa.

08.06.2017 mww

Rückkehrberatung muss freiwillig und ergebnisoffen sein

Die Diakonie Hessen kritisiert das staatliche Rückkehrkonzept für Flüchtlinge in Hessen. Das staatliche Rückkehrkonzept für geflüchtete Menschen in Hessen muss dringend geändert werden. Dies fordert der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen Horst Rühl.

weltkarte

30.05.2017 mww

Abschiebungen nach Afghanistan stoppen - Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten- Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e. V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen und Anwälteverein e. V. kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden.

Engagement hat ein Gesicht

Angeregt durch die Kampagne „Löwen im Herz“ der hessischen Landesregierung, stellen wir Menschen vor, die sich der Flüchtlingsarbeit engagieren. Machen Sie mit!

privat

"Ein großer Gewinn sind die Begegnungen, das gilt für Geflüchtete und Ehrenamtliche gleichermaßen."

Andrea Hausy, Willkommenskultur und Ehrenamtskoordination, Evangelisches Dekanat Wiesbaden

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Aktionsticker

+ + + Förderprogramm ehrenamtliche Flüchtlingshilfe + + +

Bis zu 30.000 €: Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Kommunen und Landkreisen

Das Förderprogramm verfolgt das Ziel, alle hessischen Landkreise und kreisfreien Städte beim Aufbau von geeigneten ehrenamtlichen Strukturen, bei entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen, bei der Koordinierung unterschiedlicher Ansätze und Initiativen sowie bei Maßnahmen zur Anerkennung und Verstetigung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen.

Antragsberechtigt sind Initiativen, Vereine, Verbände, Organisationen und Institutionen in ihren jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städte als auch die Städte und Gemeinden in den Landkreisen. Soweit Sie mit eigenen Projekten oder Stellen in diesem Bereich aktiv sind, empfiehlt es sich, auf Ihre Landkreise bzw. Kommunen zuzugehen.

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Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
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