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Tag der Menschenrechte

Diakonie setzt sich für Recht auf Gesundheit unabhängig vom Aufenthaltstitel ein

Die Diakonie Deutschland kritisiert, dass für Menschen ohne legalen oder mit unklarem Aufenthaltstitel, der ungehinderte Zugang zu medizinischer Versorgung trotz bestehender Rechtsansprüche de facto nicht gewährleistet ist. "Nehmen sie Gesundheitsleistungen in Anspruch, droht ihnen eine Meldung an die Ausländerbehörde und anschließend die Abschiebung" sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember.

Handreichung der Diakonie

Ehrenamt: Überforderung vermeiden

„Die vielen Freiwilligen sind ein Schatz innerhalb unseres Engagements für die Gesellschaft, den es zu bewahren gilt", sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. „Dabei wollen wir darauf achten, dass Überforderungssituationen vermieden werden." Eine neue Broschüre der Diakonie will die Ehrenamtlichen unterstützen.

Über Probleme sprechen

Innenministerkonferenz

Erkaufte Deals und Scheinargumente?

Bundesinnenminister de Maizière hat bei der Innenministerkonferenz in Saarbrücken für „behutsame“ Abschiebungen nach Afghanistan geworben. Das kritisiert Hildegund Niebch, Referentin für Flucht und Integration der Diakonie Hessen. Sie spricht von erkauften Deals und einer verkannten Sicherheitslage in Afghanistan.

Thomas de Maziere

Abschiebestopp gefordert

Appell an Innenminister: Rückkehr nach Afghanistan nicht zumutbar

Ab Dienstag tagen die Innenminister und beraten unter anderen Flüchtlingsfragen. Die evangelische Kirche und Diakonie fordert einen Abschiebestopp für Menschen aus Afghanistan und den sofortigen Zugang zu Integrationskursen.

Kabul, Afghanistan - im November 2008: Die Straße zum Bazar in der Nähe des Flusses

Aktuelles

07.12.2016 mww

Evangelische Kirchen lehnen "Glaubensbefragung" ab

Die Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz kritisieren das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es dürfe keine "Glaubensbefragung" von konvertierten Flüchtlingen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geben, eine solche sei "illegitim".

04.12.2016 bj

Mehr als 20.000 Patenschaften für geflüchtete Menschen

Bundefamilienministerin Manuela Schwesig würdigte das Bürgerschaftliche Engagement als tragende Säule der Gesellschaft und dankte insbesondere Patinnen und Paten, die geflüchtete Menschen in Deutschland unterstützen. Der Kontakt von Mensch zu Mensch sei die beste Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken.

01.12.2016 mww

Interkultureller Kalender 2017

Das BAMF bietet einen interkulturellen Kalender mit Feiertagen der Weltreligionen für 2017 zum Download und als Druckversion an.

08.12.2016 mww

Das Wichtigste in fünf Sprachen

Marburg. „Willkommen im Kreis Marburg-Biedenkopf“ – unter diesem Titel haben das Diakonische Werk und die Kreisverwaltung Marburg-Biedenkopf eine Broschüre veröffentlicht, die Flüchtlingen helfen soll, sich besser zurechtzufinden.

07.12.2016 A-S_g061

Theater mit Senioren und Geflüchteten

Der Kunstverein Art-Q e. V. und das Mehrgenerationenhaus Eschborn bieten 2017 ein Kulturprojekt der besonderen Art an. Seniorinnen und Senioren aus Eschborn und Umgebung sowie junge Geflüchtete gestalten gemeinsam ein Musiktheaterstück.

30.11.2016 cpf

Bundespräsident würdigt Integrationsleistung Offenbachs

Gemeinsamer Religionsunterricht "Verschiedenheit achten - Gemeinschaft stärken" Thema beim Besuch des Bundespräsidenten in Offenbach.

Standpunkte

Ulrich Lilie

04.12.2016 bj

Bürgerschaftliches Engagement gibt Deutschland ein menschliches Gesicht

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember lobte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie das große bürgerschaftliche Engagement in Deutschland als Zeichen für Integration und Teilhabe und als wichtige Säule des Zusammenhalts unserer Gesellschaft.

Zerbombte Häuser im syrischen Aleppo

28.11.2016 vr

Syrien: Synode fordert stärkere Friedensbemühungen

In einer Resolution zum Abschluss der Herbsttagung hat die hessen-nassauische Kirchensynode ein stärkeres Friedensengagement der Politik in Syrien gefordert. Auch der Familiennachzug für Geflüchtete aus der Krisenregion müsse in Deutschland dringend vereinfacht werden.

24.11.2016 mww

Aus der Willkommenskultur muss eine Integrationskultur werden

Kurhessische Landeskirche stellt sich aktuellen Herausforderungen der Flüchtlingsfrage Im Mittelpunkt der Herbstsynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck standen heute aktuelle Herausforderungen für die Diakonie der Landeskirche. Oberlandeskirchenrätin Dr. Ruth Gütter, Diakoniedezernentin, berichtete über das Engagement der Landeskirche in der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen.

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Aktionsticker

+ + + Anträge noch bis Jahresende + + +

Förderung von Jugend-Partnerschaften

Mit diesem Förderprogramm wendet sich die LAGFA Hessen an junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren. Förderfähige Projektideen zielen darauf ab, diese Verbindungen über den alltäglichen Kontakt hinaus zu intensivieren, um Begegnungen zu fördern und damit Integrationsprozesse zu stärken. Junge Menschen aus Hessen bilden kleine Teams, die gemeinsame Aktivitäten organisieren, z.B. zusammen ihren Wohnort/die Gegend erkunden, sich austauschen oder Begegnungsräume schaffen. Der Förderzeitraum geht noch bis Ende des Jahres.

Weitere Informationen und Bewerbungsbogen

Förderung von Veranstaltungen mit Geflüchteten

Die Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus möchte mit ihrem Projekt dazu anregen, dass Geflüchtete in Zusammenarbeit mit Menschen aus ihrer Nachbarschaft Veranstaltungen organisieren und durchführen, die den persönlichen Austausch ermöglichen. Bis Ende 2016 werden entsprechende Projekt gefördert.

Weitere Informationen & Förderantrag

Bis zu 15.000 € Förderung für interreligiöse Projekte

Im Rahmen des Projekts "Weißt du, wer ich bin?" fördert die Arbeitsgemeinschaft der Religionsgemeinschaften Projekte, in denen mindestens zwei Religionsgemeinschaften (Gemeinden, Institutionen, Initiativen) im Bereich der Flüchtlingshilfe und Integration zusammenarbeiten. Mit dem Projekt sollen muslimische, christliche und jüdische Gemeinden dazu ermutigt werden, im Bereich der Flüchtlingshilfe und des Dialogs mit Flüchtlingen zusammenzuarbeiten und gemeinsame interreligiöse Projekte zur Flüchtlingshilfe und Integration durchzuführen. Vom interreligiösen Fest mit Flüchtlingen, dem Dialog mit den Religionsgemeinschaften bis zu Integrationskursen - der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Antrag und Förderrichtlinien

+ + + Innovatio-Sozialpreis 2017 + + +

Jetzt bewerben: Sozialpreis innovatio 2017

Sie zeigen Zivilcourage? Sie nehmen sich drängender sozialer Probleme an? Sie eröffnen Menschen neue Perspektiven? Sie machen sich ehren- oder hauptamtlich für andere stark, Sie finden Lösungen, machen Mut? Dann bewerben Sie sich für den Sozialpreis. Für die Jurys spielen die Größe des Projekts oder des Trägers keine Rolle, es zählt die Idee: Was ist neu? Was hilft wirklich weiter? Was weist in die Zukunft?

Zehn Projekte werden mit jeweils 2.000 Euro prämiert. Der Gewinner des Sozialpreises "innovatio 2017" erhält zusätzlich 8.000 Euro.

Der »innovatio« wird alle zwei Jahre verliehen, gestiftet von den Versicherern im Raum der Kirchen, Bruderhilfe – Pax – Familienfürsorge, und gefördert durch chrismon: Das evangelische Magazin.

Jetzt teilnehmen

Angebote vor Ort

Vernetzung der Flüchtlingsarbeit in Hessen und Rheinhessen

Webportale, diakonische Einrichtungen, Kirchen, Initiativen und Vereine koordinieren und vernetzen das freiwillige Engagement für Geflüchtete in der EKHN und der EKKW. Hier finden Sie Ansprechpartner für Ihre Region.

Die Karte wird ständig erweitert: Sie kennen eine Anlaufstelle, die hier fehlt? Schreiben Sie an 
redaktion@menschen-wie-wir.de

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