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Schulkinder in Hofheim werden kreativ

Farbe in den Alltag bringen - Hochbeete und Bänke für die Flüchtlingsunterkunft

Anne PaluchDie Hochbeete in Hofheim sind ein echter Blickfang, begeistert haben alle bei der Neugestaltung des Außengeländes mitgeholfen.

Gemeinsam gestalteten Kinder der Johann-Hinrich-Wichern-Schule und Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Hofheim das Außengelände der Unterkunft neu. Unter dem Motto „Farbe für den Alltag“ entstanden blühende Hochbete und neue Sitzgelegenheiten.

Bildergalerie

Anne PaluchNach getaner Arbeit ausruhen - am besten auf den selbst gestalteten Sitzbänken.

Schon 2015 begann Schulsozialarbeiterin Anne Paluch mit den Planungen des Kunst- und Gartenprojekts „Farbe für den Alltag“. Damals waren die Schülerinnen und Schüler der Johann-Hinrich-Wichern-Schule aufgrund der Schulsanierung auf Container angewiesen. Die Flüchtlinge in Hofheim waren ebenfalls in beengten Räumen untergebracht. Es gab weder ein gemütliches Außengelände noch Freizeitmöglichkeiten.

Gemeinsam gestalten
"So entstand die Idee, etwas gemeinsam zu gestalten", erinnert sich Anne Paluch. "Dabei war wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler etwas machen, bei dem sie lernen, etwas für andere zu tun und das Thema Flüchtlinge, was sonst nur aus den Medien bekannt war, ins eigene Leben zu holen." Zur Verstärkung konnte sie Künsterlin Nicole Wächtler und die Landschaftsarchitektin und Umweltplanerin Iris Sparwasser gewinnen.

Blumen und Gemüse anpflanzen
Beim Besuch in der Flüchtlingsunterkunft wurde schnell klar, es mangelte im Außengelände an schönen Nutzungsmöglichkeiten und an einer ansprechenden Gestaltung. Gemeinsam wurde überlegt und geplant und die Idee konkretisiert: Es entstanden farbenfrohe Bänke und Hochbeete aus Europaletten. Die geschaffenen Sitzgelegenheiten bieten auch Raum zum Rumturnen, die Beete bringen ein Stück Natur in das Gelände und werden seitdem gehegt und gepflegt. Und in den Hochbeeten können nicht nur Blumen, sondern auch Gemüse angepflanzt werden.

Kreativ werden
Gleichzeitig konnten die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Stärken außerhalb des Schulalltags zum Einsatz bringen. Kontakte wurden geknüpft und auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft halfen tatkrätig mit.

Stolz auf das Geschaffene
Mit der Übergabe der Hochbeete endete das gemeinsame Projekt. "Nicht nur wir als Projektleiter, sondern besonders auch die Schülerinnen und Schüler der Johann-Hinrich-Wichern-Schule und die Kinder und Erwachsenen der Unterkunft haben in den vergangenen Wochen und Monaten gewerkelt und geackert und ich finde, das Ergebnis kann sich nicht nur sehen lassen, es macht auch einfach furchtbar stolz", sagte Anne Paluch bei der Einweihungsfeier.

Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung durch den EKHN Flüchtlingsfonds sowie die Clément-Stiftung.

 

 

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