Menümobile menu

Standpunkte aus Kirche & Diakonie

10.12.2018 bj

EKD-Wort: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Aus Anlass des 70. Jahrestages der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 veröffentlicht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein "Wort des Rates zum Tag der Menschenrechte 2018". Darin begrüßt der Rat ausdrücklich die in Marrakesch durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zu verabschiedenden UNO-Abkommen zu Flucht und Migration.

10.12.2018 bj

„Langfristig werden alle Länder vom UN-Migrationspakt profitieren“

Die Diakonie Deutschland begrüßt, dass am Tag der Menschenrechte ein beeindruckender internationaler Prozess mit der Verabschiedung des Globalen Pakts für sichere, geordnete und reguläre Migration in Marrakesch zu Ende geht.

29.11.2018 vr

Evangelische Kirche fordert menschenwürdigen Familiennachzug

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat am Donnerstag (29. November) ihre Position für eine menschlichere Flüchtlingspolitik bekräftigt. Einstimmig verabschiedeten die 140 Delegierten auf der in Frankfurt am Main tagenden Kirchensynode ein Positionspapier, das unter anderem die bisherige Verhinderung der Familienzusammenführung scharf kritisiert.
Schwangere im Krankenhaus

11.11.2018 vr

Evangelische Kirche verurteilt Abschiebungen aus Kliniken

Das geht gar nicht, meinen Evangelische Kirche und Diakonie: Menschen direkt aus dem Krankenhaus abschieben. Zuletzt war eine an Diabetes erkrankte Schwangere aus der Universitätsklinik Mainz abgeholt und zum Flughafen Hannover transportiert worden, wo erst der Pilot sich weigerte, die Kranke mitzunehmen. Mit nach Rheinland-Pfalz zurückgenommen wurde sie mit ihrem einjährigen Kind von den Behörden zudem nicht.
Zuflucht vor der Abschiebung: Der 26 Jahre alte Iraner Iman hat in der evangelischen Kirchengemeinde Niedernhausen viel Unterstützung gefunden. Vor Kurzem wurde sein Kirchenasyl beendet.

17.10.2018 vr

Rheinland-Pfalz: Weichen bei Kirchenasyl gestellt

Nach einem Spitzengespräch über das Thema Kirchenasyl in Mainz kamen die rheinland-pfälzische Landesregierung, Kirchen und Kommunen überein, die bisherigen Kompromisse nicht weiter in Frage zu stellen. Nur eine Sache kann doch verbessert werden.
Konsultation zu Flüchtlingsfragen in Südarfrika 2018 unter anderem mit Kirchenpräsident Volker Jung (links).

11.10.2018 vr

Jung: „Wir sehen nicht, was in Afrika geschieht“

Wer in Deutschland behauptet, halb Afrika sei auf dem Weg nach Europa, habe keine Ahnung von der Situation auf dem Schwarzen Kontinent, sagt Kirchenpräsident Volker Jung nach seinem Besuch in Südafrika. Viele Menschen sind nähmlich innerhalb Afrikas unterwegs. Das zeigte dort auch eine Konsultation mit vielen Vertreterinnen und Vertretern von hessen-nassauischen Partnerkirchen zur Migration, die jetzt eine gemeinsame Erklärung verabschiedeten.

02.10.2018 bj

Legale Zuwanderungswege nach Deutschland sind Gebot der Stunde

Die Koalition hat sich auf Eckpunkte für ein Gesetz zur Zuwanderung von Fachkräften geeinigt. Dazu sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: "Mehr legale Zuwanderungswege nach Deutschland zu schaffen, ist das Gebot der Stunde."
EKHN

10.09.2018 vr

Rheinland-Pfalz: Kirchenasyl nicht kriminalisieren

Das Thema Kirchenasyl hat zuletzt die politischen Gemüter in Rheinland-Pfalz erheblich erhitzt. Unter anderem erhielten dort auch Pfarrerinnen und Pfarrer Strafanzeigen. Jetzt haben die evangelischen Kirchen dazu Stellung bezogen.

23.07.2018 bbiew

Kirchenvertreter besorgt über Flüchtlingsdebatte

Führende Vertreter der Kirchen haben in Zeitungsinterviews den rauen Ton in der Diskussion um die Flüchtlingspolitik kritisiert.
Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

16.07.2018 bj

Europa verspielt eine „historische Chance“

„Die Achtung der Menschenrechte, eine gemeinsame Asylpolitik und eine gerechte Verteilung der geflohenen Menschen innerhalb der Europäischen Union sind das Gegenteil von Abschottung und tausendfacher Lebensgefährdung durch unterlassene Seenotrettung“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zur aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik.

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top