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Herbstsynode 2016

Synode mit Kindergärten, Reformation und Wahlen fortgesetzt

Anne SchüßlerHund mit KindernTierisch was los in Kindertagesstätten.

Die hessen-nassauische Synode setzt ihre Tagung mit den Themen Kindergärten und Reformationsjubiläum fort. Außerdem wird die griechische Flüchtlingsaktivistin Efi Latsoudi erwartet.

Frankfurt am Main, 24. November 2016. Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) setzt am Donnerstag (24. November) ihre Herbsttagung in Frankfurt am Main mit einem Bericht zur Situation in evangelischen Kindertagestätten fort. Demnach werden dort aktuell über 600 Flüchtlingskinder intensiv betreut. Insgesamt ist die hessen-nassauische Kirche Träger von 599 Kindertagesstätten mit rund 39.000 Plätzen. Am Donnerstagnachmittag um 15 Uhr wird auf der Synode auch die mehrfach ausgezeichnete Flüchtlingsaktivistin Efi Latsoudi erwartet. Vor vier Jahren gründete sie mit anderen Freiwilligen auf der griechischen Insel Lesbos ein selbstorganisiertes Flüchtlingscamp. 

Reformationsjubiläum und Wahlen am Donnerstag 

Gegen Mittag wird es bei der Tagung im Frankfurter Dominikanerkloster um den „Endspurt der Reformationsdekade“ gehen. Im kommenden Jahr blickt die evangelische Kirche auf 500 Jahre Reformation zurück. Neben Tausenden von Angeboten in Kirchengemeinden rund um Martin Luther wird sich die hessen-nassauische Kirche ab Mai 2017 unter anderem auch auf der Weltausstellung der Reformation vier Monate lang präsentieren. Spätestens um 16 Uhr stimmt die Synode dann über eine weitere Amtszeit des rheinhessischen Propstes Klaus-Volker Schütz ab. Schließlich steht auf der Tagesordnung für den späten Donnerstagnachmittag die Wahl von drei ehrenamtlichen Mitgliedern in die Kirchenleitung. Als Wahlvorschläge aus dem Benennungsausschuss liegen inzwischen die Namen Christian Harms (Weilmünster), Frank Puchtler (Oberneisen), Gabriele Schmidt (Wiesbaden) und Dore Struckmeier-Schubert (Frankfurt) vor.

Hintergrund: Kirchensynode

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat rund 1,6 Millionen Mitglieder in 1151 Gemeinden. Ihr Kirchengebiet reicht in etwa von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden. Rund ein Viertel des Kirchengebiets gehört zwischen Bad-Marienberg und Worms auch zu Rheinland-Pfalz. Die Synode ist gemäß der Kirchenordnung das „maßgebende Organ“ der hessen-nassauischen Kirche. Sie erlässt Gesetze, besetzt durch Wahl die wichtigsten Leitungsämter und beschließt den Haushalt. Aktuell hat sie 140 Sitze. Als das maßgebende Organ geistlicher und rechtlicher Leitung trifft sie auch wichtige kirchenpolitische Entscheidungen. Ausschüsse und regionale Arbeitsgruppen bereiten die Entscheidungen vor. Geleitet wird die Synode vom Kirchensynodalvorstand mit einem oder einer Präses. Gemäß Kirchenordnung sollen möglichst zwei Drittel der gewählten Synodalen nichtordinierte Gemeindemitglieder sein, ein Drittel Pfarrerinnen und Pfarrer.

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