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Positionspapier Asylrecht

Menschenrecht auf Schutz und Asyl erhalten

pixabay/ramdlon

Die Diakonie Deutschland hat gemeinsam mit elf weiteren Verbänden und Flüchtlingsorganisationen das Positionspapier „Für den Fortbestand des Zugangs zum individuellen Asylrecht in Europa - zu den aktuellen Reformvorschlägen für das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)“ veröffentlicht.

Darin fordern sie einen weiterhin unbeschränkten Zugang zum Asylverfahren mit einer inhaltlichen Prüfung des Asylgesuchs in Europa. Sie lehnen insbesondere eine verpflichtende Drittstaatenregelung ab, die gleichzeitig mit der Absenkung von Standards für die Sicherheit der Flüchtlinge in diesen Staaten verbunden werden soll.

Das Papier wurde aus Anlass des Treffens der EU-Justiz- und Innenminister Treffen in Sofia am 25. und 26. Januar erarbeitet. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie appelierte an die Teilnehmer des Treffens, die geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen  Standards für Flüchtlinge zu erhalten.

"Menschen, die vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen, brauchen Schutz - auch in Europa. Die aktuellen Bemühungen zur Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems dürfen nicht zu einer Auslagerung des Flüchtlingsschutzes in die ohnehin stärker belasteten  Krisen- und Transitstaaten führen.  In der EU muss weiterhin um eine faire Verteilung der Schutzsuchenden gerungen werden. Nur wenn hier eine gute Lösung gefunden wird, kann Europa seiner  weltweiten Verantwortung gerecht werden."

Gemeinsames Positionspapier

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