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Warum wir etwas tun

Wir sehen es als elementare Aufgabe der Christenheit und Kirchen, für verfolgte und gefährdete Menschen einzutreten. Die Bedeutung des Schutzes der Fremden und Flüchtlinge ist in der Geschichte Gottes mit seinem Volk selbst begründet: Die Israeliten fliehen mit Hilfe Gottes vor Armut und Unterdrückung und finden ein neues Zuhause in einem fremden Land. Der Auftrag Gottes, den Fremden aufzunehmen, findet sich auch in der Verkündigung Jesu als eines der sieben Werke der Barmherzigkeit, die Jesus in seiner Rede vom Weltgericht nennt: „Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ (Matthäus 25,35) Kirche und Diakonie versuchen, diesen Auftrag in ihrer Arbeit umzusetzen, wenn sie sich für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen und sie vor Ort unterstützen, begleiten und beraten.

Istock/killerbayerEhrenamtliche unterstützen Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache.Ehrenamtliche unterstützen Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache.

Ohne Ehrenamtliche wäre das nicht möglich!

Unser Dank gilt insbesondere den Tausenden in der Flüchtlingsarbeit ehrenamtlich Tätigen, in lokalen und regionalen Initiativen, in Gemeinden und vielen anderen Bereichen. Unser Anliegen ist es, ihre Arbeit zu unterstützen und zu vernetzen.

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Fünf gute Gründe, Flüchtlinge zu unterstützen

1. Das Volk Gottes hat selbst eine Migrationsgeschichte

„Die Fremdlinge sollt ihr nicht unterdrücken; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.“ Exodus 23,9

2. Jesus setzt sich mit dem Fremden gleich

„Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen“, Mt. 25, 35. Was es heißt, auf der Flucht zu sein, hat Jesus als Kind erlebt als er mit seinen Eltern nach Ägypten floh. Gott sei Dank hat ihm kein Zaun und Stacheldraht den Weg versperrt.

3. In der Kirchengemeinde sind Erfahrungen von Entwurzelung präsent

Millionenfach kennt Deutschland das Entwurzeltsein und die Schwierigkeiten beim neuen Ankommen. Vertriebene und Flüchtlinge haben nach dem 2. Weltkrieg neue Gemeinden gegründet oder in bestehenden Fuß gefasst. Flüchtlinge aus der ehemaligen DDR, Aussiedler und bi-nationale Familien kamen dazu und haben Veränderungen bewirkt.

4. Diakonisches Handeln gehört in die Gemeinde

Kirche findet statt/Stadt. Sie erweist sich als lebendiger Ort, wo sie mit und für andere unterwegs ist; wo sie sich dem aussetzt, was in den Nachbarschaften anliegt und sich dort aktiv einbringt. Sie kann Begegnungen schaffen, Beziehungen fördern und Verschiedenheiten zulassen.

5. Globalisierung und Mobilität prägen Gemeinden schon jetzt

Fair Trade, ethische Geldanlagen, Partnerschaften mit Gemeinden in anderen Teilen der Welt sind Bestandteil von Gemeindearbeit. Nun sind „die Fremden“ vor der Kirchentür. Machen wir sie „hoch“.

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