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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

07.05.2018 red

„Kirchenvorstände und Flüchtlinge werden kriminalisiert“

Das Urteil des Oberlandesgerichts München zum Kirchenasyl ruft Kritik in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hervor. Der Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration, Andreas Lipsch, sagt: „Wichtiger als Flüchtlinge und Kirchenvorstände zu kriminalisieren, wäre es, Kirchenasyle zu vermeiden.“

16.04.2018 bj

Auswertung des Rechtshilfefonds: Mehr Menschen in Abschiebungshaft

Das verschärfte deutsche Aufenthalts- und Asylrecht zeigt drastische Auswirkungen: Die Abschiebungshaft wird verstärkt genutzt. Dies zeigen die aktuellen Zahlen aus der Auswertung des Rechtshilfefonds von Diakonie und Caritas. Ein Grund für die Abschiebungshaft ist das Dublin-Verfahren.

16.04.2018 bj

Paritätischer sieht Zugang zu individuellem Recht auf Asyl bedroht

Anlässlich der heutigen Anhörung (16. April) im Innenausschuss des Deutschen Bundestages zur zukünftigen Ausgestaltung der Gemeinsamen Europäischen Asylpolitik (GEAS) fordert der Paritätische die Bundesregierung auf, auch zukünftig den Zugang zum individuellen Recht auf Asyl innerhalb der Europäischen Union sicherzustellen.

28.02.2018 bj

Diakonie: Mehr Großzügigkeit für Opfer des syrischen Bürgerkriegs

Angesichts der zugespitzten Lage in Syrien fordert die Diakonie Deutschland eine großzügigere Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Bürgerkriegsgebiet. „Besonders die Zusammenführung mit bereits hier lebenden Familien muss erleichtert werden“, fordert Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.
Portrait

01.02.2018 pwb

EKD-Präses Rekowski besorgt über geplante Änderung

Der Bundestag hat über eine weitere Aussetzung des Familiennachzugs abgestimmt. Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus dürfen bis Ende Juli keine Familienangehörigen nach Deutschland holen. Der EKD-Migrationsexperte Manfred Rekowski kritisiert die von Union und SPD geplante Deckelung des Familiennachzugs auf 1000 Personen pro Monat. Auch EKHN und Diakonie Hessen fordern eine human geregelte Familienzusammenführung.

01.02.2018 bj

Kritik an Kompromiss zum Familiennachzug

Große Enttäuschung über den Kompromiss von CDU/CSU und SPD zum Familiennachzug von Flüchtlingen. Kirchen und Diakonie fordern, die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten sofort zu beenden.

25.01.2018 mww

Menschenrecht auf Schutz und Asyl erhalten

Die Diakonie Deutschland hat gemeinsam mit elf weiteren Verbänden und Flüchtlingsorganisationen das Positionspapier „Für den Fortbestand des Zugangs zum individuellen Asylrecht in Europa - zu den aktuellen Reformvorschlägen für das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS)“ veröffentlicht.
Andreas Lipsch

18.01.2018 pwb

Lipsch: Europa verschließt sich den Flüchtlingen

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden 2017 in Deutschland rund 186.000 Asylsuchende registriert, rund 100.000 weniger als 2016. Laut Bundesinnenminister de Maizière habe man die Flüchtlingskrise nun "im Griff". Pfarrer Andreas Lipsch sieht allerdings keinen Grund zum Feiern.

06.01.2018 mww

Flüchtlinge: Klare Perspektiven und Hilfen schaffen Sicherheit

Zum Beginn der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD bekräftigt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland, die Forderungen nach gesellschaftlicher Teilhabe von Geflüchteten.

15.12.2017 mww

Sorge um Flüchtlingsschutz bei EU-Asylrechtsreform

Europa muss ein Kontinent der Humanität und Solidarität bleiben und die Tür offen halten für schutzsuchende Männer, Frauen und Kinder - dabei muss jedes Land Verantwortung übernehmen", fordern die Präsidenten des Deutschen Caritasverbandes und der Diakonie Deutschland, Peter Neher und Ulrich Lilie, anlässlich des heutigen Treffens des Europäischen Rates.

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