Menümobile menu

Standpunkte aus Kirche & Diakonie

01.12.2017 bj

Landessynode setzt sich für Abschiebestopp und Familiennachzug ein

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat am 29. November 2017 mit einer Entschließung an die Bundesregierung und die Landesregierungen in Hessen und Thüringen appelliert, den bis März 2018 ausgesetzten Familiennachzug für subsidiär Geschützte ab April 2018 wieder zu ermöglichen.

15.11.2017 bj

Nationale Asylstandards nicht aufweichen

Mit Sorge sieht die Diakonie die Diskussionen um die Reform des gemeinsamen Europäischen Asylsystems. „Die Kooperation mit Drittstaaten und ein verstärkter Grenzschutz dürfen nicht dazu führen, dass nationale Asylstandards aufgeweicht und die individuellen Rechte von Schutzsuchenden eingeschränkt werden“, sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lilie am 14. November vor der EKD-Synode in Bonn.
Mädchen schreibt das Wort "Asylum" an eine Schultafel

10.11.2017 bj

Menschenrechts-Organisationen fordern Erhalt des individuellen Asylrechts

Die Diakonie Deutschland appelliert gemeinsam mit Amnesty International, der Arbeiterwohlfahrt, dem Paritätische Gesamtverband, dem Jesuiten-Flüchtlingsdienst, der Neue Richtervereinigung und Pro Asyl an die an den Sondierungsgesprächen beteiligten Parteien, dass sich die zukünftige Bundesregierung bei den kommenden EU-Ratsverhandlungen über die Reform des gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) mit Nachdruck für den Erhalt der bisher geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards einsetzt.

27.10.2017 mww

Kritik an Abschiebung - Erneut Afghanen aus Hessen nach Kabul ausgeflogen

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege ist entsetzt darüber, dass Hessen zu den sieben Bundesländern gehört, die sich an der jüngsten Sammelabschiebung nach Afghanistan beteiligt haben. Den Wohlfahrtsverbänden liegen Informationen vor, dass drei Männer aus Hessen an Bord des Flugzeugs waren, das am Dienstagabend in Leipzig gestartet und am Mittwoch in Kabul gelandet ist.

24.10.2017 mww

Ausbildung und gesellschaftliche Integration junger Geflüchteter als politische Kernaufgabe

Verbesserung von Betreuung, Beschulung und Ausbildung junger Geflüchteter und die Priorisierung dieser Aufgaben als politische Kernaufgabe mit hoher Priorität in Stadt, Land und Bund - das sind die Forderungen, die die Stadtsynode der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main in ihrer Erklärung aufstellt.

18.10.2017 bj

Keine Abschiebungen nach Afghanistan! Perspektiven für junge Geflüchtete schaffen!

Sie leben in ständiger Angst vor der Abschiebung: junge Geflüchtete aus Afghanistan, die in Pflege- und Gastfamilien oder in Einrichtungen der Jugendhilfe leben. Ihre Bleibeperspektive ist unsicher und sie befürchten, abgeschoben zu werden. Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF), die Diakonie Deutschland, die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) und das Kompetenzzentrum Pflegekinder haben eine gemeinsame Stellungnahme zu der Situation von jungen Geflüchteten in der Kinder- und Jugendhilfe verfasst.

27.09.2017 bj

Integration ist ein Familienprojekt

Anlässlich des bundesweiten Tags des Flüchtlings am 29. September tritt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie mit Nachdruck dafür ein, Flüchtlingen den Nachzug ihrer Familien zu ermöglichen.

20.09.2017 bj

Familien gehören zusammen!

Zu der einstweiligen Anordnung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, bis spätestens 30. September eine syrischen Familie aus Griechenland zu ihrem Sohn nach Deutschland zu überstellen, sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: Wir freuen uns über die Feststellung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, dass die Wartezeit für die Zusammenführung von Familien innerhalb der EU sechs Monate nicht überschreiten darf.
Kirchenpräsident Volker Jung (r.) im Gespräch mit Schülern, die von Abschiebung bedroht sind in Offenbach bei der Interkulturellen Woche 2017

19.09.2017 vr

Erschütterung über Schüler, denen Abschiebung droht

In Offenbach sollen Schüler kurz vor ihrem Abschluss nach Afghanistan abgeschoben werden. Kirchenpräsident Volker Jung ist erschüttert, wie derzeit mit Asylsuchenden umgegangen wird, ohne sie auch nur anzuhören.
Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

13.09.2017 bj

Keine Abschiebungen nach Afghanistan - Afghanistan ist nicht sicher

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung in den Medien wurden am Dienstag (12.09.) keine Flüchtlinge aus Hessen mit dem Sammelabschiebungsflieger von Düsseldorf nach Afghanistan abgeschoben. Auch das Land Rheinland-Pfalz hat sich nicht beteiligt. Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, bestärkt beide Landesregierungen, diese Praxis beizubehalten: „Afghanistan ist nicht sicher. Wir begrüßen die Entscheidungen aus Hessen und Rheinland-Pfalz, sich nicht an der Sammelabschiebung vom Flughafen Düsseldorf zu beteiligen.“

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top