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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

18.02.2021 bj

Hanau lässt uns keine Ruhe - Gemeinsam gegen Hass und Rassismus

Am 19. Februar wird in Hanau mit einer Gedenkfeier der Opfer des rassistischen Anschlags vom 19. Februar 2020 gedacht. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Der terroristische Anschlag von Hanau lässt uns auch ein Jahr danach keine Ruhe. Wir alle müssen in unserem unmittelbaren Lebensumfeld aktiv dafür eintreten, dass endlich alle Bürgerinnen und Bürger wirkungsvoll vor rassistischer Gewalt geschützt sind. Betroffene von rassistischer Gewalt dürfen nie alleine gelassen werden.“

01.02.2021 bj

Unzumutbare Zustände an der kroatischen Grenze - Hilfe für Schutzsuchende jetzt

Anlässlich des Flüchtlingsgipfels am 2. Februar appelliert die Diakonie Deutschland an die Bundesregierung, sich europaweit für die Hilfe Schutzsuchender an der bosnisch-kroatischen Grenze einzusetzen und die massiven Menschenrechtsverletzungen zu stoppen.

01.02.2021 bj

Europa muss sich endlich auf mehr Schutz für Flüchtlinge einigen!

Anlässlich des morgigen Flüchtlingsgipfels unter Vorsitz von Bundeskanzlerin Merkel zieht Ulrich Lilie, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) Bilanz. Neben Lob für die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin gibt es starke Kritik an den Rückschritten in der Flüchtlingspolitik, wie die Einschränkung des Familiennachzugs und die verlängerte Wohnpflicht in der Erstaufnahme.

19.01.2021 bj

„Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) ist am 17.01.2021 während ihrer digitalen Landessynode der Initiative „Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung“ offiziell als Kooperationspartnerin beigetreten. Und setzt vor dem Jahrestages des Attentates am 19. Februar 2021 in Hanau ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit .

12.01.2021 bj

„Keine Abschiebung in konkrete Lebensgefahr“

Flüchtlingsrat, Initiativausschuss und Diakonie in Rheinland-Pfalz fordern Integrationsminsterin Spiegel auf, von Abschiebungen nach Afghanistan abzusehen.

22.12.2020 bj

Kein Raum in der Herberge? Frankfurt hat Platz!

Weihnachten steht vor der Tür und es wird die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium gelesen. Maria „gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge“. An vielen Orten stehen Weihnachtskrippen, mit denen gezeigt wird: Gottes Sohn wurde in einem Stall bei Ochs und Esel geboren. Denn es gab sonst keinen Raum in der Herberge.

18.12.2020 bj

Menschen an den EU-Außengrenzen nicht vergessen

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) prangert erneut die Zustände für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos an. Um Schutzsuchenden zu helfen, ermöglicht ein Fonds zur Familienzusammenführung des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung Angehörige von anerkannten Flüchtlingen die legale, sichere Einreise nach Deutschland.

09.12.2020 bj

Abschiebungen nach Afghanistan und Syrien sind menschenrechtlich unverantwortlich!

Anlässlich der heute beginnenden Innenministerkonferenz in Weimar appelliert die Diakonie Deutschland an Bund und Länder, sich für einen flächendeckenden Stopp von Sammelabschiebungen nach Afghanistan einzusetzen. Der Abschiebestopp für Syrien müsse verlängert werden. Bund und Länder planen am 16. Dezember, Sammelabschiebungen nach Afghanistan wiederaufzunehmen.

07.12.2020 bj

Abschiebungen während Corona-Pandemie aussetzen

Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, wendet sich im Vorfeld der „Ständigen Konferenz der Innenminister*innen und -senator*innen“ (9. bis 11. Dezember) mit deutlichen Worten an die Innenminister in Hessen und Rheinland-Pfalz: „Wir appellieren an Sie, Abschiebungen zunächst bis April 2021 auszusetzen, um Menschen an keiner Stelle gesundheitlichen Risiken auszuliefern, noch sie in Staaten abzuschieben, in denen diese drohen.“

19.10.2020 bj

Geflüchtete verdienen den gleichen Schutz vor Corona

Vertreter der Bundesregierung und zivilgesellschaftlicher Organisationen kommen heute (19.10.) zum zwölften Integrationsgipfel zusammen. Im Zentrum der Beratungen steht die Corona- Pandemie. Dazu erklärt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: „Die vergangenen Monate haben gezeigt: Corona trifft die am härtesten, die ohnehin mit den größten Problemen zu kämpfen haben. Dazu zählen die Geflüchteten in den Lagern an den EU-Außengrenzen, aber auch in Deutschland, die teils noch immer in beschämenden Zuständen leben müssen.“

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