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Standpunkte aus Kirche & Diakonie

Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

16.07.2018 bj

Europa verspielt eine „historische Chance“

„Die Achtung der Menschenrechte, eine gemeinsame Asylpolitik und eine gerechte Verteilung der geflohenen Menschen innerhalb der Europäischen Union sind das Gegenteil von Abschottung und tausendfacher Lebensgefährdung durch unterlassene Seenotrettung“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zur aktuellen europäischen Flüchtlingspolitik.
Ratsvorsitzender der EKD, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm

01.07.2018 bj

Zusammenhalt in Deutschland und Europa stärken

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ruft zu Politik der Besonnenheit und Menschlichkeit auf und mahnt die Einhaltung von Standards einer solidarischen und menschenrechtsbasierten Flüchtlingspolitik an. „In der Flüchtlingspolitik gebe es nur europäische Lösungen“, so der Ratsvorsitzende Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

26.06.2018 bj

Europa muss in der Asylpolitik Verantwortung übernehmen

Angesichts der stockenden Reformen zum Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) und der aufgeheizten Diskussion in Deutschland rufen Brot für die Welt und die Diakonie Deutschland die Europäische Union auf, sich beim EU-Ratsgipfel am 28./29. Juni 2018 auf die Vision eines geeinten Europas der Menschenrechte zurückzubesinnen.

25.06.2018 mww

Aktion „ankern statt Zentren“

Mit der Aktion „ankern statt Zentren“ wollen die Diakonie Hessen und die Evangelischen Kirchen in Hessen ein klares Zeichen setzen gegen Ausgrenzung, Abschottung und Rassismus. Kritisiert wird die zunehmende Aushöhlung des Asylrechts, die Verhinderung des Familiennachzugs sowie der geplante und teilweise bereits stattfindende Umbau von Erstaufnahmeeinrichtungen in sogenannte „AnkER-Zentren“. Postkarten, Buttons und Aufkleber sind ab sofort bestellbar.

22.06.2018 bj

Arbeitsmarktintegration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Deutschland hat in den letzten Jahren viele Geflüchtete aufgenommen. Die Arbeitsmarktintegration von Ausländer*innen, die in Deutschland leben und nicht kurzfristig in ihre Heimat zurückkehren können, ist eine zentrale gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Damit diese gelingen kann, hat die Diakonie Deutschland ein Empfehlungspapier entwickelt, mit Forderungen an Politik und Gesellschaft und als Diskussionsgrundlage für Arbeitgeber und Institutionen.

20.06.2018 red

Evangelische Kirche kritisiert europäische Flüchtlingspolitik

Die Evangelische Kirche erinnert daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Bei der Diskussion um nationale Lösungen in Asylfragen werde das eigentliche Problem vernachlässigt.

11.06.2018 bj

Diakonie lehnt Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs ab

Die Diakonie setzt sich für Familiennachzug für subsidiäre Flüchtlinge ein - auch für Geschwisterkinder - und lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär geschützte Eltern und minderjährige Kinder ab.

08.05.2018 bj

Schutz der Familie nicht zahlenmäßig begrenzen

Zur anstehenden Kabinettsbefassung (9. Mai) mit dem Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: "Dem Gesetzesentwurf gelingt es nicht, den Grund- und Menschenrechten von Familien und insbesondere Kindern gerecht zu werden. Beim Vorrang von Familien mit minderjährigen Kindern und beim Nachzug von minderjährigen ledigen Geschwistern sind dringend Nachbesserungen erforderlich."
Flüchtlinge suchen Hilfe in der Krise

08.05.2018 vr

Diakonie begrüßt Signale Hessens gegen Flüchtlings-Zentren

Diakonie und evangelische Kirchen in Hessen warnen vor der Einrichtung von neuen, großen Flüchtlingszentren und begrüßen die Zurückhaltung Hessens, sich an den sogenannten "Anker"-Pilotprojekten von Innenminister Horst Seehofer zu beteiligen.

07.05.2018 red

„Kirchenvorstände und Flüchtlinge werden kriminalisiert“

Das Urteil des Oberlandesgerichts München zum Kirchenasyl ruft Kritik in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hervor. Der Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit und Migration, Andreas Lipsch, sagt: „Wichtiger als Flüchtlinge und Kirchenvorstände zu kriminalisieren, wäre es, Kirchenasyle zu vermeiden.“

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