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Herbstsynode 2016

Trotz Problemsignalen: Kirchen-Haushalt für 2017 beschlossen

ajcabeza/istockphoto.com

Einstimmig hat die hessen-nassauische Synode den Haushalt für 2017 beschlossen. Der 595-Millionen-Etat sendet aber deutliche Problemsignale. Deshalb wird ab 2018 eine neue Sparrunde eingeläutet.

Frankfurt a.M., 25. November 2016. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Freitagabend in Frankfurt am Main den 595 Millionen Euro umfassenden Haushalt für das kommende Jahr einstimmig beschlossen (2016: 578 Millionen Euro). Den größten Anteil an den Steigerungen machen im neuen Budget die direkt durch die EKHN abgewickelten Personalkosten aus, die sich um 13,5 Millionen auf 227 Millionen Euro erhöht haben. Der Haushalt geht für 2017 von 505 Millionen Euro Einnahmen durch die Kirchensteuer aus.

Haushalt mit Problemsignalen

Der hessen-nassauische Finanzdezernent Heinz Thomas Striegler bezeichnete den Etat als einen „Haushalt mit ersten Problemsignalen“. Nach Jahren von steigenden Kirchensteuern blieben sie derzeit hinter den Erwartungen zurück. Sie deckten sich nicht mit den guten Konjunkturdaten in Deutschland und den hohen Steuereinnahmen des Staates. Als Grund dafür sieht Striegler unter anderem den Rückgang der Mitgliederzahlen.

Neue Sparrunde ab 2018

Für 2018 kündigte Striegler ein neues Einsparkonzept in der EKHN an. Es sieht zunächst ein jährliches Volumen von zehn Millionen Euro vor. Im Frühjahr soll ein erster Entwurf vorliegen. Striegler mahnte, dass dies aber nicht ausreichen werde, um die erwartete „Verschärfung der Haushaltssituation“ jenseits des Jahres 2020 auszugleichen. Schon für 2021 prognostiziert  er ein negatives Ergebnis von 14 Millionen Euro, bis zum Jahr 2023 sogar von 23 Millionen Euro, wenn die bisherigen Planungen ohne Änderung fortgeschrieben würden.

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Die Synode der EKHN - Haushalt beschlossen


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