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Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V.

„café iZi“ - Neues Beratungszentrum für zugewanderte Jugendliche eröffnet

Petra Welzel für Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V.Das café iZi, ein neues Beratungszentrum für zugewanderte Jugendliche, wurde am 26. Oktober in Frankfurt, in der Rechneigrabenstraße 10, eröffnet.

In der Frankfurter Innenstadt (Rechneigrabenstraße 10) wurde das neue Beratungszentrum „café iZi“ des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V. eröffnet. Die zentrale Anlaufstelle für zugewanderte Jugendliche bündelt unterschiedlichste Angebote, wie den Jugendmigrationsdienst und Jugendintegrationskurse unter anderem im Verbund mit anderen Trägern und Institutionen.

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Petra Welzel für Ev. Verein für Jugendsozialarbeit in Frankfurt am Main e.V.Stadtdekan Dr. Achim Knecht hielt bei der Eröffnung ein Grußwort.

 

Das „café iZi“ bündelt verschiedene Beratungsangebote unter einem Dach.

Der Evangelische Verein deckt mit dem Jugendmigrationsdienstes (JMD), den Jugendintegrationskursen, der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule und mit dem Infopoint für das Landesprogramm InteA ein breites Beratungsspektrum ab. Unterstützt und ergänzt wird es im Verbund mit anderen Trägern und Institutionen. So ist das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) mit einer eigenen Anlaufstelle, das Team der Jugendberufshilfe des Jugend- und Sozialamtes und KUBI, mit der KAUSA Servicestelle Frankfurt am Main, mit regelmäßigen Angebotszeiten im „café iZi“ vertreten.

Eröffnungsfeier mit Stadtdekan Dr. Achim Knecht und Stadträtin Sylvia Weber

Bei der Eröffnung am 26. Oktober mit Stadrätin Sylvia Weber, Stadtdekan Dr. Achim Knecht, Kooperationspartnern und Jugendlichen wurde bis in den Abend gefeiert. In seiner Begrüßung hielt Pfarrer Jürgen Mattis, Vorsitzender des Evangelischen Vereins, fest, dass mit dem Zentrum nun ein wichtiger Ort geschaffen wurde, der jungen Menschen vielfältige Beratungsangebote bereit stelle. Das „café iZi“ sei aber auch ein Ort, der Begegnung ermögliche und Menschen zusammenbringe.

Geballte Kompetenz

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung wies auf die „geballte Kompetenz“ hin, die nun im neuen Beratungszentrum zur Verfügung stehe. Auch betonte sie, dass mit dem „café iZi“etwas strukturell Neues in der Stadt entstanden sei, nämlich die Bündelung von Beratungsangeboten und die Kooperation verschiedener Träger unter einem Dach, als eine „sichtbare Anlaufstelle für junge Menschen.“

Zukunftsweisendes Konzept

Auch Stadtdekan Dr. Achim Knecht richtete seine Grüße aus. Er erklärte, dass ein solches Zentrum „aufgrund der höheren Beratungsnachfrage“ notwendig sei. Er lobte außerdem das „zukunftsweisende Konzept mit vielen Kooperationspartnern“ und betonte, dass gerade für „uns Christen die Arbeit im Bereich Migration ein ganz großes Anliegen“ sei. Diese Arbeit „ist eine Herzensangelegenheit, denn auch Jesus wurde als Migrant erlebt und kam in die Welt mit einer wichtigen Botschaft.“

Lebendige Schnittstelle

Für Miriam Walter, Geschäftsführerin des Evangelischen Vereins, sei mit dem „café iZi“ eine Vision zur lebendigen Schnittstelle“ geworden. Und im Gespräch mit Dr. Armin von Ungern Sternberg, Amtsleiter des AmkA, erklärte dieser, dass auch das AmkA aus einer Vision entstanden sei. Auch Michael Funk von der Jugendberufshilfe und Hilime Arslaner von KUBI betonten ihre Freude, dass ihre Angebote nun in einem Verbund mit anderen Trägern im „café iZi“ bereitstehen.

Musik und Ausstellung

Die Feier wurde musikalisch begleitet von Mustafa und Majid Kakour. Die beiden Brüder gehören dem Musikprojekt Bridges an, das professionelle Musiker aus aller Welt zusammenbringt. Sie mischten die Klänge von Gitarre und Oud, einem orientaischen Saiteninstrument. Des Weiteren wurden Arbeiten von InteA- und Berufsschülern an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode ausgestellt. Die Ausstellung mit dem Titel „Arm in Arm, Seite an Seite, Hand in Hand“, zeigt die persönliche Erfahrungen junger Menschen, die sie seit ihrer Ankunft in Deutschland erlebten.

Ab 2018 gibt es einen regelmäßigen Café-Betrieb

Auch in Zukunft sollen Austellungen und Konzerte im „café iZi“ stattfinden. Zudem wird ab Januar 2018 ein Regelcafébetrieb aufgenommen: Das hessische Sozialministerium hat zum Betrieb eines weiteren Praxisstandortes im „café iZi“ für das inklusive Gastronomieprojekt „Rothschild“ (Lernbetrieb Frankfurt) Qualifizierungsplätze bewilligt.

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