Quelle: http://menschen-wie-wir.de/ueber-uns/evangelische-standpunkte.html?tx_news_pi1%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=2

Standpunkte aus Kirche & Diakonie

20.09.2017 bj

Familien gehören zusammen!

Zu der einstweiligen Anordnung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, bis spätestens 30. September eine syrischen Familie aus Griechenland zu ihrem Sohn nach Deutschland zu überstellen, sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: Wir freuen uns über die Feststellung des Verwaltungsgerichts Wiesbaden, dass die Wartezeit für die Zusammenführung von Familien innerhalb der EU sechs Monate nicht überschreiten darf.
Kirchenpräsident Volker Jung (r.) im Gespräch mit Schülern, die von Abschiebung bedroht sind in Offenbach bei der Interkulturellen Woche 2017

19.09.2017 vr

Erschütterung über Schüler, denen Abschiebung droht

In Offenbach sollen Schüler kurz vor ihrem Abschluss nach Afghanistan abgeschoben werden. Kirchenpräsident Volker Jung ist erschüttert, wie derzeit mit Asylsuchenden umgegangen wird, ohne sie auch nur anzuhören.
Diakonie Hessen Vorstandsvorsitzender Horst Rühl

13.09.2017 bj

Keine Abschiebungen nach Afghanistan - Afghanistan ist nicht sicher

Entgegen der ursprünglichen Ankündigung in den Medien wurden am Dienstag (12.09.) keine Flüchtlinge aus Hessen mit dem Sammelabschiebungsflieger von Düsseldorf nach Afghanistan abgeschoben. Auch das Land Rheinland-Pfalz hat sich nicht beteiligt. Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, bestärkt beide Landesregierungen, diese Praxis beizubehalten: „Afghanistan ist nicht sicher. Wir begrüßen die Entscheidungen aus Hessen und Rheinland-Pfalz, sich nicht an der Sammelabschiebung vom Flughafen Düsseldorf zu beteiligen.“

13.09.2017 bj

Abschiebungen nach Afghanistan sind unverantwortlich

Anlässlich der ersten Sammelabschiebung nach dem Anschlag in Kabul im Mai 2017 erklärt Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland:"Menschen nach Afghanistan abzuschieben, ist angesichts der aktuellen Sicherheitslage unverantwortlich."
Kirchenpräsident Volker Jung

10.09.2017 vr

Kirchenpräsident kritisiert Abschiebungen nach Afghanistan

Am kommenden Dienstag (12.09.) sind erneut Abschiebungen nach Afghanistan geplant. Das hält der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung angesichts der Sicherheitslage im Land für unverantwortlich. Außerdem verteidigt er das zuletzt immer wieder kritisierte Kirchenasyl.

07.09.2017 bj

Lernen im interkulturellen Miteinander: Freiwilligendienste für Geflüchtete

Anlässlich der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 8. bis 17. September setzt sich Diakonie-Präsident Ulrich Lilie dafür ein, das Sonderprogramm "Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug" auch nach 2018 fortzuführen.
Ulrich Lilie

10.08.2017 bj

Evangelische Anliegen in Zeiten populistischer Flüchtlingsdebatten

Im Rahmen des 17. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz im Juni 2017 hat Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, sechs Thesen veröffentlicht unter dem Titel „Verlässlichkeit des Rechtsstaats und humanitärer Blick auf den Einzelfall - Evangelische Anliegen in Zeiten populistischer Flüchtlingsdebatten“.

08.08.2017 bj

Perspektive wechseln: Diakonie Hessen veröffentlicht sozialpolitische Positionen

Die Diakonie Hessen bezieht in einer neuen Broschüre Stellung zu sozialpolitischen Themen. Unter dem Titel „Die Perspektive wechseln. Positionen 2017“ geht es um Menschen, die von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, und um deren gesellschaftliche und politische Akzeptanz. Unter anderem geht es um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, den Zugang zu Integrationskursen und Arbeit für geflüchtete Menschen von Anfang an.
Facettenreiche Persönlichkeit: Martin Niemöller

08.08.2017 vr

70 Jahre Darmstädter Wort: Meilenstein in Aufarbeitung

Für Kirchenpräsident Volker Jung ist es ein „Markstein in der Aufarbeitung der Vergangenheit“: Im August wird das Darmstädter Wort 70 Jahre alt. „Das Darmstädter Wort gehört zu den Texten, die das Selbstverständnis und das kirchliche Handeln der EKHN sehr geprägt hat“, so Jung. Dies zeige sich etwa im Einsatz für Flüchtlinge oder in der kritischen Auseinandersetzung mit extremistischen Parteien. Am Ort des Geschehens sind eine Diskussionsveranstaltung und eine Gedenktafel geplant.

25.07.2017 bj

Wohlfahrtsverbände kritisieren einschüchternde Rückkehrberatung

In Hessen wird der Druck auf Geflüchtete erhöht, einer so genannten freiwilligen Rückkehr in ihr Herkunftsland zuzustimmen. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege positioniert sich in acht kritischen Thesen zur staatlich organisierten Rückkehrberatung in Hessen und legt zehn Leitsätze zur Rückkehrberatung vor.